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Junkers F13 Sabena Pidgeon Carrier

(Classic Plane - Nr. )

Classic Plane - Junkers F13 Sabena Pidgeon Carrier

Produktinfo:

Hersteller:Classic Plane
Sparte:Flugzeuge Zivil
Katalog Nummer: - Junkers F13 Sabena Pidgeon Carrier
Maßstab:1:72
Kategorie:Bausätze (Resin, Vacu, ...)
Erschienen:2006
Preis:ca. 20,00 euro;
Inhalt:
  • sechs Resinteile
  • A4-Blatt mit Informationen
  • Decals
  • vollständiger Bausatz der Junkers F13 von Revell (Ausgabe 2006)

Besprechung:

Classic Plane - Junkers F13 Sabena Pidgeon Carrier

Die Junkers F13 wurde als Passagierflugzeug entwickelt und gebaut. Manchmal waren die Passagiere aber schon etwas ungewöhnlich. So wurden mit der O-BACC nicht Menschen von A nach B transportiert, sondern Brieftauben. Die Passagierkabine bekam Käfige und die Rumpfseiten Ausflugöffnungen. Ich kenne zwei Fotos dieser außergewöhnlichen Maschine. Zum Glück von jeder Rumpfseite eins. Offensichtlich fand Classic Plane diese F13-Variante auch so interessant, dass ein Resin-Umbausatz herausgebracht wurde.

Classic Plane Teile im Überblick
Classic Plane Teile im Überblick

Zum Bausatz von Classic Plane gehören zwei Rumpfhälften mit den charakteristischen Ausflugöffnungen für die Tauben. Weiterhin die geschwungenen Querruder (die beim Revellbausatz auch in der Ausgabe von 2020 nicht verbessert wurden) und ein neues Seitenleitwerk. Typisch für Classic Plane ist, dass der Grundbausatz der Junkers F13 von Revell gleich mitgeliefert wird. Die Umbauteile wurden mit in den Revellkarton gelegt und auf die Rückseite der Packung eines neues Coverbild geklebt. Die Resinteile zeigen eine gute Gussqualität und die Wellblechstruktur ist vorhanden. Alle Öffnungen am Rumpf müssen noch freigelgt und versäubert werden, eine Arbeit, die bei vielen Resinbausätzen durchzuführen ist. Was mir persönlich nicht ganz so gut gefällt, ist die Tatsache, dass Classic Plane wieder zur Längsteilung des Rumpfes zurück geht. Somit hat man mitten in der Wellblechstruktur eine Klebenaht. Die Aufteilung bei Revell gefällt mir besser. Auch nicht so glücklich finde ich, dass bereits Tragflächenstücke am Rumpf angegossen sind. Hier kann man also nicht einfach die Revell-Tragfläche verwenden. Man muss mit der Säge ran und dann beide Tragflächenstücke zusammenbringen. Wie das letztlich passt, wird der Bau zeigen.

In der Packung findet man noch ein A4-Blatt mit kurzen Informationen über das Flugzeug und Hinweise zum Bau. Eine richtige Bauanleitung ist das jedoch nicht. Aber ich denke, der geübte Modellbauer wird es auch so hinbekommen. Weiterhin findet man einen kleinen Decalbogen, der die Kennung der Maschine enthält. Praktischerweise ist er an die Information getackert und kann so nicht verloren gehen.

die beiden Rumpfhälften
die beiden Rumpfhälften

Weitere Bilder

RumpfseitenRumpfseitenRumpfhälften von obenQuerruder und SeitenleitwerkDecalbogenRevellverpackung mit neuem Cover

Rumpfseiten

Rumpfseiten 

Darstellbare Maschinen:
  • Junkers F13, O-BACC, Sabena Pidgeon Carrier (Brieftaubentransporter)
Stärken:
  • interessantes Vorbild
  • ordentlich gegossenes Resin
  • vollständiger Bausatz der Junkers F13 inklusive
Schwächen:
  • keine richtige Bauanleitung
  • ich finde die Tragflächen-Lösung relativ ungünstig

Fazit:

  • Ein sehr außergewöhnliches Flugzeug. Mit etwas Erfahrung im Umgang mit Resin-Umbausätzen sollte ein interessantes Modell entstehen.

Diese Besprechung stammt von Enrico Friedel-Treptow - 18. Juni 2020

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