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BesprechungGut 25 Jahre ist es nun her, da hatte ich die Spritzlinge der Orion zum ersten Mal in der Hand. Der Karton (K15) liegt gerade geöffnet neben mir, das blaue Preisschild aus der Wohlwillstraße 45 zeigt mir den damaligen Preis an, von den Zahlen hat er sich so gut wie nicht geändert, nur die Währung war eine andere. Immerhin wurde die Bauanleitung überarbeitet, sie wurde verkleinert und das bunte Beiblatt mit Bemalungshinweisen fiel auch dem Rotstift zum Opfer.
Die Gussteile hingegen sind noch immer die gleichen, abgesehen von Änderungen im Cockpit und ein paar weiteren Ergänzungen. Thorsten zeigt ein paar Detailaufnahmen in seiner Besprechung des Bausatzes von Revell, der ja aus der gleichen Form stammt. Erhabene Panellines lassen sich nun mal nicht einfach so in versenkte umwandeln. Das würde beim Formenbau an Zauberei grenzen. So bleibt uns nur entfernen und neugravieren oder einfach die Bausätze im Regal liegen lassen und auf eine Alternative hoffen. Dass sich so etwas wohl zu rechnen scheint, zeigt uns HobbyBoss immer wieder auf's Neue. Es bleibt abzuwarten und zu hoffen, zumal die Orion ja noch viele Jahre im Dienst bleiben soll...
Ansonsten ist der Kit natürlich baubar, verfügt über zahlreiche Details und paßt soweit auch ganz gut zusammen. An den Nahtstellen können die dann ja fehlenden erhabenen Panellines auch ergänzt werden. Die üblichen Stellen wie Cockpit und Fahrwerke können ein wenig Supern verkraften. Das hat auch Eduard erkannt und leistet mit dem Artikel #73 282 gute Unterstützung. Bombenschächte gibt's auch #72 467.
Dem Alter entsprechend sind die Klarsichtteile nicht die dünnsten, aber schlierenfrei. Freude macht der Decalbogen, denn Merlin schmeckt nicht nur gut, er macht sich auch gut auf dem Seitenleitwerk der Orion. Passende Farbangaben mit FS-Nummern gibt's gratis dazu.
Weitere InfosDiese Besprechung stammt von - 01. Januar 1970 © 2001-2026 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links |