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Antonov An-2

Annushka, Maid of All Work

 - Antonov An-2

Zusammenfassung:

Autor:Yefim Gordon, Dmitriy Komissarov
Verlag:Midland Publishing
ISBN:1-85780-162-8
Sprache:Englisch
Inhalt:Paperback, 28X21cm, 127 Seiten, 206 s/w und 31 Farbbilder, 6 Zeichnungen
Preis:ca. 30 EUR

Besprechung:

?ber eine Flugzeuglegende wie es die Antonow An-2 zweifellos darstellt, wurde ja schon viel Papier beschrieben. Neben polnischer, russischer und deutscher Literatur darf dieses Flugzeug in der Red Star Reihe auf keinen Fall fehlen. Eine ganze Ausgabe mit dem Thema ?Anna? zu f?llen, ist dem bekannten Autorenteam sicher nicht schwer gefallen.

Man nennt sie liebevoll weltweit ?Anna?, geschuldet ihrer gutm?tigen Flugeigenschaften, ihrer Robustheit, ihrer Zuverl?ssigkeit und ihrer Variabilit?t. Die Entwicklung eine Flugzeuges f?r den Agrarflugbetrieb geht auf die letzten Kriegsjahre zur?ck. So war die SKh-1 der unmittelbare Vorl?ufer der An-2, deren Erstflug am 31. August 1947 stattfand. Als die Serienproduktion 1948 im Flugzeugwerk Nr.473 in Kiew- Swietoschina anlief, konnte Oleg Konstantinowitsch Antonow noch nicht ahnen, dass bis zum heutigen Tag sch?tzungsweise 18 000 Flugzeuge die Produktionshallen verlassen w?rden und er damit eine ?Luftfahrtlegende? geschaffen hatte. W?hrend in Kiew nur 3480 Maschinen vom Band liefen, wurde der Hauptanteil aller An-2 in Polen produziert. So verlie?en bis 1991 hier 11 915 Maschinen die Werkshallen von PZL/WSK in Mielec. In China wurde die An-2 in zwei Werken unter der Bezeichnung Fongschou-2 und Junshuji Y-5 in ?ber 1200 Exemplaren gebaut.

Allein in der damaligen Sowjetunion standen ?ber 15 000 Flugzeuge im milit?rischen und bei der Aeroflot im zivilen Dienst. Vom Nordpol bis Sibirien, ob W?ste ob Schnee, eine Anna fand immer einen Landestreifen. Ein Urgestein russischer Ingenieurskunst, das personifizierte Buschflugzeug schlechthin. Die unz?hligen Varianten werden zumindest im Text alle vorgestellt. Das Bildmaterial ist sehr umfassend und geht ausf?hrlich auf so exotische Varianten wie An-2ZA, oder den Artillerieaufkl?rer An-2NAK ein. Auch die turboprobgetriebene Weiterentwicklung An-3 kommt nicht zu kurz. Die im polnischen Luftfahrtinstitut entwickelte Lala-1, als fliegender Teststand f?r die PZL M-15, ist auch zu finden. Im Kapitel ?Annushka in Detail? kommt der Modellbauer voll auf seine Kosten und kann so manche technische Besonderheit, die bei den noch fliegenden Exemplaren in Deutschland nicht zu finden sind, entdecken.

Der abschlie?ende Teil befasst sich mit den Einsatzl?ndern der An-2 in Russland und Weltweit. Von den Zeichnungen darf der Modellfreund nicht zu viel erwarten. Da gibt es in anderen Publikationen schon besseres. Der Farbbildteil zeigt nur einen sehr kleinen Querschnitt der bunten Mannigfaltigkeit, die bei mehr als 18 000 produzierten Annas anzutreffen ist.

Diese Besprechung stammt von Bernhard Pethe - 15. August 2005

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