Ferrari Daytona 365 GTBvon Arne Weimann (1:24 Italeri)
Diesen schicken Wagen hatte ich „ungebaut“ bei Kleinanzeigen gekauft. Leider waren Karosserie und Scheiben vom Vorbesitzer großzügig verklebt worden. Inklusive Kleberresten auf Seiten- und Heckscheibe. Um die Teile zu trennen, funktionierte schließlich eine Kombination aus Gefriertruhe und anschließend mit frischem Plastikkleber zwischen die Bauteile gehen um den alten Klebstoff anzulösen.
Der KitDer Bau rund um die Achsen / Radaufhängung ist nicht unbedingt anfängergeeignet. Zumal die Bauanleitung an der Stelle unklar ist. Der Bereich ist jedoch gut detailliert produziert. Auch der Motor ist ganz nett. Sogar mit Scharnier für die Motorhaube. Die schönen Speichenfelgen sind zu erwähnen und die detaillierte Schaltung. Ein einzelnes Fenster ist geöffnet dargestellt, auch das sieht gut aus.
Besonders schön sind die 4 tatsächlich hohlen Auspuffrohre sowie die richtig breiten Reifen. Der Kühlergrill muss nicht schwarz schattiert werden, da die Schlitze wirklich durchgängig sind, also schwarz erscheinen. Das Ferrari-Decal auf dem Heck sieht gut aus.
Der BauDas eigentliche Highlight sollten die charakteristischen großen Frontblinker werden. Doch egal, ob gepinselt, gebrusht oder getaucht – der Revell ClearLack wurde stets ungleichmäßig. Läßt sich jedoch gut abknibbeln, vor allem nach einem längeren Wasserbad. Beim 5. oder 6. Durchgang sind schließlich beide Klarsichtteile gebrochen.
Die Motorhaube lässt sich nicht sauber schließen, da sie auf den Scheibenwischern aufliegt. Ein echter Konstruktionsfehler! Man kann also unter der Motorhaube im Kontaktbereich der Wischer ca. 1–2 mm tief abtragen.
Arne Weimann Publiziert am 21. September 2026 © 2001-2026 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links |