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Iveco Stralis

von Karsten Böcker (1:24 Italeri)

Iveco Stralis

Zum Modell:

Das Modell wurde als Auftragsarbeit gebaut.

Italeri hat diesen Lkw noch mit vollständigem Motor ausgestattet, was nach Recherchen ein Auswahlkriterium für diesen Bausatz war. Die Farbe wurde vom Auftraggeber so gewünscht, deshalb griff ich auf echten Kfz-Lack zurück.

Aus der Bauanleitung nicht ganz schlau werdend, was die Farbgebung der Baukomponenten betraf, habe ich ein wenig auf MV recherchiert. Insbesondere die Motorgestaltung war hier gut zu sehen.

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Der Bau an sich verlief ohne Probleme. Lediglich die Lackierung war nicht so einfach, da es sich um einen echten Autolack handelte. Ich war mir da nicht ganz sicher, wie der Kunststoff reagieren würde. Mit wenigen dünnen Schichten wurde der Kunststoff dann nicht angelöst.

Ein weiteres Problem tauchte bei den Frontscheinwerfern auf. Das Plexiglas wurde eingeklebt in beide Scheinwerfer, aber es erblindete ein Glas, während das andere Glas klar blieb.

Eine Fummelarbeit war auch die „Hochzeit“ zwischen Führerhausaußenhülle und Fahrerkabineneinsatz. Dazu musste ich wieder eine Klebenaht an der Außenhülle lösen, um eine Engstelle zu überwinden.

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Eine Freude an dem Bausatz ist wie oben angeführt, der Motor. Ein kleiner Bausatz für sich mit vielen farblichen Akzenten. Zylinderkopfdeckel auf der Oberseite, Extra-Ölwanne auf der Unterseite, Motorblock mit Getriebe zusammen extra und somit alles gut farblich zu akzentuieren. Leider sieht man diesen später de facto nicht mehr. Aber ich und der neue Eigentümer wissen: Er ist da! Und das Führerhaus kann ein bisschen nach vorne gekippt werden.

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Andere weitere kleine Details wie Stromgenerator am Motor, Adblue-Tank mit blauem Deckel, Decals für die Motorbauteile und, und, und, machen den Bausatz zu einem Favoriten unter den Lkw-Bausätzen.

Um Strom und Bremsluft für die Bremsen des Aufliegers nach hinten zu bringen, wurden die Stromleitungen und Druckluftleitungen für die Bremskreissysteme ergänzt. Ein kleiner Hingucker.

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Das Fahrwerk des Bausatzes beinhaltet sogar Bremsen und Bremsscheiben, die farblich gestaltet werden können. Das Fahrwerk zeigt auch die Luftsäcke der Luftfederung der Hinterachse inklusive der Dreiecksaufhängung zwischen Rahmen und Differentialgehäuse der Hinterachse.

Über dem Getriebe auf dem Rahmen sind Laufbleche mit Lochblech für den Fahrer, wenn er den Auflieger anschließt.

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In die Schlafkabine, den Liegebereich kamen noch einige Zeitschriften. Die beigefügten Decals für die Sitzbezüge wurden nur teilweise verwendet und mit einem passenden Blau ergänzt. Im Fußraum wurden aus Schleifpapier feiner Körnung noch Fußmatten hinzugefügt. All dies sieht man aber nur, wenn man ganz dicht ran geht und reinschaut.

Für die Berufskraftfahrer unter uns: Die Fahrerkarte im Digitalen Kontrollgerät habe ich stecken lassen. Im Slot2 steckt dafür die Werkstattkarte. Grober Verstoß!

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Mein Fazit:

Ein toller Bausatz für Fortgeschrittene, eine Qual und Überforderung für Einsteiger. Ich gerate einfach ins Schwärmen.

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Karsten Böcker

Publiziert am 30. Mai 2026

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