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M113G

von Hauke Ahrendt (1:35 Academy)

M113G

Dargestellt ist die eingedeutschte Ausführung aus den 70ern, gezeigt wird ein Fahrzeug von der 3./PzGrenBtl 51 der PzGrenBrig 5, 2. PzGrenDiv. Der M113 wurde in den 60ern beschafft, um die PzGren-Einheiten ins Gefechtsfeld zu transportieren. Die zuvor nur „mot“- gekennzeichneten Btl der PzGrenBrig verfügten vorher nur über LKW. Die „SPz“- Einheiten hatten ja den HS 30. Im Grunde bot der Aluminiumaufbau des M 113 kaum Schutz gegen Waffenwirkung, war aber geländegängig und konnte die Einheiten weit nach vorne bringen und absetzen. Früh wurden die Nachteile des US-typischen Benzinmotors erkannt, es wurde Ende der 60er begonnen, den M113 mit neuen Motoren umzurüsten und mit deutscher Technik auszurüsten (äußerlich erkennbar an Werkzeug, Beleuchtung und Nebelwurfbechern, sowie anderer MG-Lafette, und eben ein neues Dieselaggregat statt dem Benzinschlucker). Damit entstand die Ausführung M113G. Mit diesen Änderungen sind auch die Umbaumaßnahmen am Modell genannt. Später wurden durch die BW weitere Änderungen vorgenommen, auf die ich hier nicht weiter eingehe.

M113G

Das Modell von Academy ist zunächst ergänzt durch Ätzteile von Eduard, ansonsten jedoch problemlos aus der Box zu bauen. Auch ohne Ätzteile kann sicher ein gutes Modell erzeugt werden. Meiner Meinung nach ist das Modell dem Pendant von Tamiya weit überlegen, sicher aber auch eine Frage des Alters der Tamiya-Formen und daher ein nicht ganz zulässiger Vergleich. Aber wenn man die Wahl hat, sollte man den Bausatz von Academy nehmen.

M113G

Doch zurück zu meinem Modell: Das MG3 und Werkzeug stammt von AFV, das meiste Werkzeug sieht man hinter dem Schwallbrett später aber gar nicht. Die MG-Lafette, Nebelwerfer und die T-Haken habe ich von MR. Für die Nebelbecher würde ich heute Produkte von Lion roar bevorzugen, aber die kannte ich damals noch nicht. Die Einzelgliederkette für die deutsche Ausführung und das Kettenrad stammen (glaube ich) auch von AFV. Beleuchtungseinrichtung inkl. Lampenbügel mit Flaggenrohr sind nach Fotos selbst gefertigt, die Spiegel in früher runder Form haben jedoch einen falschen Arm erhalten. Irgendwann korrigiere ich das sicher noch mal.

M113G

Hier und da wurde schließlich noch etwas verfeinert mit Bohrungen und weiteren Details. Die im Bausatz vorhandene nur rudimentäre Kampfraumeinrichtung und Motor sind nach Bauanleitung gebaut und lackiert, stimmen für diesen Zeitraum/Rüststand aber nicht mehr mit der BW-Variante überein (insbesondere der Motor, Tank im Kampfraum und vermutlich auch die türkise Farbe – hier bin ich aber nicht ganz sicher).

M113G

Lackiert wurde per Airbrush mit Revell 42 Gelboliv, unter Beimengung von etwas 57 Grau und wenig 88 Ocker. Beim Altern halte ich mich extrem zurück. Nicht, dass ich das nicht beherrschen würde, doch will ich hier keine Manöverfahrzeuge darstellen, sondern voll ausgerüstete Fahrzeuge direkt nach dem TD in vergleichbarem Zustand. Die Decals stammen aus der Grabbelkiste.

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Hauke Ahrendt

Publiziert am 11. November 2009

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