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Heinkel He 111 H-6

Einsatzbesprechung auf dem Rollfeld

von Theo Peter (1:72 Revell)

Heinkel He 111 H-6

Heute zeige ich euch den meistproduzierten zweimotorigen deutschen Bomber, nämlich die Heinkel He 111 in der Version H-6. Neben der Funktion als Bomber wurde der Flieger auch als Stabsreiseflugzeug verwendet. Gebaut wurde der Bomber auf Grundlage der zivilen Lufthansa-Version He 111 H-C. Die zivile Version stelle damals das schnellste zivile Flugzeug der Welt dar. Gegenüber der zivilen Version hat die He111 H-6 eine verglaste Flugzeugnase, mehrere MG-Nester und eine MG-Wanne auf der Unterseite des Rumpfs.

Heinkel He 111 H-6

Bewaffnet war die H-6 mit einem MG FF, einem MG 17 und fünf MG 15. Zudem konnte der Bomber 2 Tonnen Bomben bzw. zwei LT F5 Torpedos laden. Um einsatzfähig zu sein, wurden fünf Mann Besatzung benötigt. Dargestellt wird eine Maschine mit Markierungen des 5./KG 4 mit dem Namen "General Wever" und einer fast rein fiktiven Winter-Tarnung. Stationiert war der dargestellte Bomber im Jahre 1942/1943 in Russland.

Quelle: Bauanleitung Revell

Heinkel He 111 H-6

Gebaut wurde der Bomber überwiegend aus der Box. Die Qualität und Passgenauigkeit des Bausatzes war "Revell-Typisch" sehr gut. Der Innenraum des Flugzeuges ist sehr gut dargestellt und detailliert und benötigt nicht zwingend einschlägig bekannte Zurüstteile. Einzig die Gurte der Sitze und auch eine Landkarte wurden nachträglich angebracht (Gurte bestehen aus Klebebandstreifen). Sehr gut gefallen hat mir, dass Revell Abziehbilder für vier verschiedene Versionen mitgeliefert hat. Somit steht man vor der Qual der Wahl.

Heinkel He 111 H-6

Lackiert wurde der Bomber mit Spraydosen (Autolack weiß matt) und Revell-Farben. Nach der Bemalung folgte eine Alterung des Modells mit Wasserfarben und Revell-Farben. Großes Lob muss Revell auch für die hervorragende Bauanleitung ausgesprochen werden. Dennoch vermisste ich einige Besatzungsmitglieder bzw. Beladungsgegenstände im Bausatzumfang. Auch die Passgenauigkeit und Qualität der Klarsichtteile ließ keinen Platz für Kritik übrig.

Heinkel He 111 H-6

Die Diorama-Grundfläche besteht aus einer ca. 50x30x0,5cm großen Holzplatte. Diese wurde mit Kartonplatten beklebt. Um eine Einsatzbesprechung darzustellen, stellte ich einen Opel Tankwagen und ein Sd.Kfz. 251 (beide bereits auf MV veröffentlicht) in V-Form auf das Rollfeld. In die Mitte wurde eine Staffelei (Eigenbau aus Streichhölzern) und die Zuhörer geklebt. (Figuren stammen von Revell und von Airfix) Nebenbei wird das Flugzeug wieder kampfbereit gemacht. Einer der "Airfix" Mechanikern betankt das Flugzeug, während sich ein Pilot um das ausgebaute MG kümmert. Ein weiterer Mechaniker schafft ein neues MG zum Flugzeug. Der letzte Mechaniker kontrolliert, ob die Munition in den Kisten feucht geworden ist.

Heinkel He 111 H-6

Heinkel He 111 H-6

Der Bau des Dioramas hat sehr viel Spaß gemacht. Mich wunderte allerdings, dass die He 111 nicht öfters auf MV vorgestellt wird, immerhin war der Bomber der am meisten verwendete deutsche Bomber während des zweiten Weltkriegs. Um dies zu ändern, möchte ich euch diesen Beitrag vorstellen. Dennoch würde ich den Kit nur bereits erfahreneren Modellbauern empfehlen, da das Anbringen der Klarsichtteile doch viel Erfahrung benötigt um unschöne Klebestellen zu vermeiden.

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Theo Peter

Publiziert am 09. September 2013

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