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Porsche 934 RSR Turbo

1000-km-Rennen Nürburgring 1978, #25 Kelleners/Stenzel/Bell

von Alex Grivonev (1:24 Tamiya)

Porsche 934 RSR Turbo

Die vom Kräuterlikör-Hersteller aus Wolfenbüttel gesponserten Rennwagen im markanten Orange haben es mir schon immer sehr angetan, deshalb sollte ein Exemplar davon auch meine Vitrine zieren.

Der Porsche 934 sollte es werden, ein GT-Fahrzeug der Gruppe 4 auf der Basis des Porsche 930 Turbo. Grundlage dafür war der recht neue und qualitativ hochwertige Tamiya-Bausatz.

Porsche 934 RSR Turbo

Begonnen wurde wie üblich mit der Lackierung der Karosserie, um dieser ausreichend Trockenzeit zu gewähren, während man am "Rest" arbeitet. Für das Farbkleid hatte ich schon seit langem ein Döschen von Zero Paints mit dem orangefarbenen Basislack im Regal liegen und nach dem Grundieren der Karosse mit Tamiyas Dosenprimer in Pink kam die erste Schicht Orange drauf.

Nach einigen Minuten war klar, dass dieser Versuch komplett in die Hose gegangen ist, entweder habe ich zuviel "raufgesuppt" oder der ZP Lack ist einfach viel zu scharf für die Tamiya-Grundierung, auf jeden Fall ist die Oberfläche komplett kraus und runzelig geworden.

Porsche 934 RSR Turbo

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Der Modellbauer ließ sich von diesem Fehlstart allerdings nicht entmutigen, die gesamte Lackschicht samt Grundierung wurde ohne langes Zaudern mit Revells Paint Remover abgewaschen, die Karosse sauber gemacht und am nächsten Tag ging es mit Versuch #2 weiter. Um weitere Unannehmlichkeiten zu vermeiden, wurde diesmal zum erprobten Vorgehen in Form von Tamiya Spraydosen gegriffen. Auf eine erneute Schicht Primer kam Orange TS-12 drauf, in mehreren Schichten, um eine ausreichende Deckung zu erzielen.

Porsche 934 RSR Turbo

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Die weiteren Lackschritte erfolgten in den nachfolgenden Tagen, die aus mehreren Schichten TS-13 Klarlack, Decals und weiteren Schichten Klarlack bestanden. Zwischen den Schichten wurde der Lack fein mit 2000er Nassschleifpapier angeschliffen, um etwaige Staubeinschlüsse zu entfernen und um die Übergänge des Decal-Trägermaterials "stufenlos" zu gestalten.

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Zu guter Letzt wurde der Lack mit einem Dremeltool mit Polieraufsatz und diversen Polierpasten auf Hochglanz poliert. Dabei bin ich im Bereich des hinteren Kotflügels "durchgekommen", da musste noch mal vorsichtig nachlackiert werden mit der zusätzlichen Hürde, dass die Decals schon drauf waren. 

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Eine volle Motornachbildung enthielt der Bausatz nicht, es ist ein typisches "Curbside"-Modell mit angegossener Motornachbildung unten am Chassis, hier kann man allerdings mit geschickter Bemalung einiges rausholen. Die Wände des Auspuffrohres habe ich dünner geschliffen. Die "nagelneuen" Reifen mit der Gussnaht in der Mitte wurden durch Abschleifen in einen "gebrauchten" Zustand gebracht. Der "Dunlop"-Schriftzug ist aus einem Aftermarket-Decalset.

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Im Innenraum habe ich Gurte von Scale Productions verwendet. Diese sehen sehr realistisch aus und werten das Interieur erheblich auf.

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Trotz des holprigen Startes kann sich der Rennwagen sehen lassen und es soll nicht mein letztes Modell im Jägermeister-Kleid gewesen sein!

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Alex Grivonev

Publiziert am 16. März 2023

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