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´68 Corvette L88 Convertible

(Revell - Nr. 14572)

Revell - ´68 Corvette L88 Convertible

Produktinfo

Hersteller:Revell
Sparte:Autos
Katalog Nummer:14572 - ´68 Corvette L88 Convertible
Maßstab:1:25
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:November 2025
Preis:ca. 40 €
Inhalt:
  • 9 Teilerahmen in weißem, klarem und verchromten Kunststoff (je nach Zählweise:) plus 1 Karosserie
  • 1 Satz Reifen aus Weichplastik
  • 1 Decalbogen 
  • Anleitung in klassischem Schwarz-Weiß

Besprechung

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´68 Corvette L88 Convertible

 

Die Chevrolet Corvette C3 (dritte Generation) war für damalige Verhältnisse ein echter Dauerbrenner, sie wurde von 1967 bis 1982 mit nur minimalen Facelift gebaut. Sie überstand im Gegensatz zu den meisten anderen Hubraummonstern sogar beinahe unbeschadet die Ölkrise von 1973. Bis 1976 war sie sowohl als Coupé wie auch als Cabrio erhältlich. Verschärfte Sicherheitsvorschriften machten dem offenen Fahrspass danach ein Ende. Die Corvette gab es 1969 mit zwei Motoren zu kaufen, entweder dem 350 cui (5,4 Liter) oder den großen 427er (7,2 Liter). Die Leistung betrug zwischen 300 und 435 PS, je nach Vergaserbestückung. Die Corvette konnte sich 1969 über 38.700 mal verkaufen, gut 42% davon waren Cabrios. Preislich ging es beim Coupé ab 4.781 USD los, das Cabrio war erstaunlicherweise 350 USD günstiger. Ein leistungsmäßig vergleichbarer Camaro SS war gut ein Drittel günstiger, nur mal so zum Vergleich.     

Revell - ´68 Corvette L88 Convertible

Nicht nur das Original ist ein echter Klassiker, sondern auch der Bausatz von Revell. Er ist laut Scalemates schon 1988 erschienen und wurde seitdem immer wieder mal in verschiedenen Ausführungen aufgelegt, mal als Coupé, mal als Cabriolet. Man kann das auch sehr leicht an den kleinteiligen Spritzlingen erkennen. Es gibt bei Revell ja auch noch den Bausatz von Monogram, der ist aber in 1:25 und etwas einfacher aufgebaut als dieser hier. Dafür, dass die Form nahezu im Dauereinsatz ist, sehen die Bauteile noch recht gut aus. Grat und Fischhaut halten sich in Grenzen, da gab es schon deutlich mehr, auch bei wesentlich neueren Bausätzen. Was die Detaillierung angeht, braucht sich das Modell nicht zu verstecken. Es gibt einen sehr schön gemachten Motor und einen sehr detaillierten Unterboden. Man kann die Corvette als ganz normale Stock-Version bauen oder als Street Machine. Die Street Maschine hat einen Kompressor mit passender Motorhaube, Sidepipes und andere Felgen.

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´68 Corvette L88 Convertible

 

Der Motor besteht aus knapp 20 Einzelteilen und nimmt in einem ebenfalls sehr gut gemachten Motorraum Platz. Spritzwand und die Seitenwände sind separate Teile und mit einigen erhabenen Details versehen. Die Achsen werden aus mehreren Teilen aufgebaut. Netterweise hat man die Vorderachsfedern ebenfalls separat gelassen, so kann man sie einfach gegen richtige Federn austauschen (die Bausatzteile sind vertikal geteilt).

Die Räder können drehbar, aber nicht lenkbar angebaut werden. Die Reifen sind aus dem üblichen Weichplastik, wahlweise mit roten Ringen. Das Profil passt in die Zeit. Die Flanken sind glatt ohne Beschriftung. An der Abgasanlage sollte man für eine bessere Optik die Endrohre noch etwas aufbohren. 

Der Innenraum bietet zumindest mal eine gute Grundlage. Es gibt sowas wie einen Teppich am Boden, ein schön detailliertes Instrumentenbrett mit angegossenen Pedalen, separater Schalt- und Handbremshebel sowie zwei brauchbare Seitenverkleidungen. Brauchbar deshalb, weil Türöffner und Fensterkurbel "nur" angespritzt sind. Bei einem Cabrio sieht man die ja recht gut, da hätten Einzelteile wohl besser ausgesehen. Aber das ist gemeckert auf hohem Niveau!

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´68 Corvette L88 Convertible

 

Wer möchte, kann dem fertigen Modell auch ein geschlossenes Verdeck oder ein Hardtop auflegen. An der Karosserie gibt es zwei kleine Löcher, wo die eingesetzt werden. Da bietet es sich an, diese mit kleinen Magneten zu füllen und mit zu lackieren, ebenso die Gegenseite an den Dächern. Das sieht man dann später nicht mehr.

Die üppigen Chromteile sind ausnahmsweise mal recht brauchbar, auf das Entfernen der Chromschicht kann man - glaube ich - verzichten, die Corvette ist nur mit relativ zierlichen Chromteilen bestückt. Wenn der Glanz zu sehr stört, kann man den ja mit Mattlack etwas abmildern. 

Die einteilige Frontscheibe ist gut und weitgehend schlierenfrei. Als einzige weitere Klarsichtteile gibt es rot eingefärbte Rückleuchten und eine Heckscheibe für das Verdeck bzw. das Hardtop. 

Die Bauanleitung ist Revell-USA typisch (noch) in Schwarz-Weiss. Zunächst gibt es eine ausführliche Stückliste, so dass auch jeder nachvollziehen kann, was er da gerade in der Hand hält. Die Baustufen für Stock- und Street-Version sind sauber voneinander getrennt, so kommt hier nix durcheinander. Revell schlägt als Außenfarbe anscheinend das Chevrolet Intern als Farbcode 980 laufende Riverside Gold Metallic vor (ein Orange-Metallic gab es für die Corvette nicht). 

Der Decalbogen ist sehr übersichtlich ausgefallen, das liegt wohl daran, dass es abgesehen von den Flammen keinerlei Dekore gibt und auch nur zwei Nummernschilder. Die Qualität der Decals sieht sehr gut aus, wer den gedruckt hat, lässt sich seit einiger Zeit nicht mehr nachvollziehen. Die Decal-Gurte sind Geschmackssache, mir gefallen sie nicht - dafür die Instrumente aber umso mehr, da kann man richtig gut was erkennen. Es gibt noch ein paar Schildchen und Embleme, so üppig wie sonst ist das aber nicht. 

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´68 Corvette L88 Convertible

 

Stärken:
  • Trotz des Alters und der zahlreichen Wiederauflagen gute Gussqualität
  • Ansprechende Detaillierung
  • Übersichtliche, wenn auch "nur" monochrome Bauanleitung
Schwächen:
  • Keine nennenswerten Schwächen erkennbar
Anwendung: Es gibt über 100 Bauteile, Level 4 scheint angemessen.

Fazit

Nach einigen Corvettes neuerer Bauart endlich mal wieder DIE Corvette schlechthin. Der Bausatz aus Revell-USA Formen ist sehr schön gemacht und super detailliert. Durch das 2in1 Konzept dürfte wohl jeder was passendes finden.

Weitere Infos

Referenzen Für die Detailbemalung empfehle ich wie immer einen Blick in die einschlägigen Auktions- bzw. Verkaufsplattformen. Meine Favoriten sind Vanguard Motor Sales und Bring A Trailer.
Anmerkungen:

Den Artikel könnt ihr direkt bei Revell erwerben:

'68 Corvette L-88 Roadster 

Diese Besprechung stammt von Frank Richter - 08. Januar 2026

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