Poes X-Wing Fighter(Bandai - Nr. 5069225)
Produktinfo
BesprechungDas OriginalDer Incom Corporation T-70 X-Wing ist der erheblich verbesserte Nachfolger des T-65. Er ist schneller, stärker bewaffnet, hat weiterentwickelte Sensorensysteme und ist deutlich manövrierfähiger weil er kleiner dimensioniert ist als das bekannte Vorgängermodell. Er kann auch von Astromech-Droiden ferngesteuert geflogen werden, wenn der Pilot einmal ausfallen sollte. Weil der T-70 aber auch deutlich teurer ist ist er bis heute noch nicht in größeren Stückzahlen gebaut worden. Ein besonderer T-70 ist die „Schwarze Eins" die in den späteren Star Wars-Filmen von Poe Dameron geflogen wird. Diese Maschine war auch zeitweise mit einem zusätzlichen Triebwerksmodul am Heck ausgerüstet. Der T-70 wurde dem Publikum erstmals im Jahr 2015 auf der „Star Wars Celebration" in Anaheim/USA vorgestellt. Seinen ersten Auftritt auf der Leinwand hatte er in Episode VII „Das Erwachen der Macht".
Der BausatzWie auch in der Vergangenheit fungiert Revell als deutscher Importeur der bekannten, hochwertigen, Star Wars-Bausätze von Bandai. Die erkennt man an einem zusätzlichen Aufkleber an der Seite des Kartons. Revell vergibt mit 01216 auch eine neue Artikelnummer. Die Erstauflage des T-70 von Bandai in 1:72 stammt aus dem Jahr 2015 und ist die dritte Wiederauflage. Die Herstellungsqualität ist, wie gewohnt, sehr hoch und die Aufteilung der Bauteile sehr durchdacht. Die Tube mit der Spachtelmasse kann getrost in der Schublade bleiben. Wer möchte kann die Kabinenabdeckung auch ohne die Scheiben darstellen damit die Inneneinrichtung besser zu sehen ist. Aber „traditionell" werden Modellbauer wohl die Version mit den Scheiben versenden. Der Astromech-Droide BB-8 ist ebenfalls als Klarteil dargestellt. Dieser kann im Rumpf des T-70 eingebaut oder außerhalb davon platziert werden. Der alternative Astromech-Droide kann nur an Bord des T-70 dargestellt werden. Beide angemessen zu lackieren könnte wegen der Kleinheit eine Herausforderung für einen Modellbauer sein. Der Displayständer enthält am oberen Ende ein Gelenk. Damit kann das Modell in verschiedenen Positionen dargestellt werden. Zusätzlich hat man die Option das Modell mit oder ohne ausgefahrenen Landestützen zu bauen.
Der MarkeirungsbogenWie auch bei den vorherigen Star Wars-Bausätzen von Bandai liegen die Markierungen als Aufkleber und als Decals bei. Der Decalbogen ist matt und augenscheinlich ohne Fehler gedruckt. Sehr gut ist es das die Lackierung der Streben der Cockpitverglasung als Decals beiliegen. Das erspart eine Maskieren der Klarteile und das Lackieren mit Farben. Außerdem sind eine ganze Reihe von Wartungshinweisen enthalten.
Die BauanleitungDie Zeichnungen der Bauanleitung sind zwar etwas kleinformatig aber noch leicht verständlich aufgebaut. Hinweise zur Montage sind in japanischer und englischer Sprache enthalten, ebenso die Angaben zur Lackierung. Diese beziehen sich auf kein Sortiment eines speziellen Herstellers. Detailfotos eines fertigen Modells erleichtern die Lackierung und Platzierung der Markierungen.
Stärken:
Schwächen:
Anwendung: Bandai gibt eine Alterempfehlung ab 15 Jahren an. Auf der Webseite von Revell ist ein Alter von ab 10 Jahren (Level 2) genannt. Weil der Bausatz recht komplex ist und kleine Bauteile enthält würde ich die Empfehlung von Bandai als plausibler ansehen. FazitSehr empfehlenswert!! Weitere InfosDiese Besprechung stammt von Bernd Heller - 11. März 2026 © 2001-2026 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links |