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Sikorsky CH-53G

von Franz Felzen (1:72 Fujimi)

Sikorsky CH-53G

Der CH-53 wurde von Sikorsky Anfang der 1960er Jahre entwickelt, um im Rahmen einer Ausschreibung des United States Marine Corps für einen schnellen, allwetterflugtauglichen schweren Transporthubschrauber teilzunehmen. Der erste CH-53-Prototyp flog am 14. Oktober 1964, und knapp drei Jahre später, im September 1967, begann die Auslieferung der als CH-53A „Sea Stallion“ bezeichneten Serienmaschinen an das United States Marine Corps.

Sikorsky CH-53G

Die Bundeswehr beschaffte von 1972 bis 1975 112 CH-53G. Die Fertigung der Zelle erfolgte in Deutschland unter Lizenz bei VFW Fokker, Dornier und MBB. Hiermit wurden die H-21 „Workhorse“, auch als Banane bekannt, ersetzt.

Sikorsky CH-53G

Der Hubschrauber ist heute noch im Einsatz, die Bundeswehr sucht einen Nachfolger und hat kürzlich eine Ausschreibung Schwerer Transporthubschrauber (STH) gecancelt, d. h. der CH 53 wird uns noch eine ganze Zeit erhalten bleiben. Als Nachfolger stehen CH-47 „Chinook „und CH-53K „King Stallion“ zur Disposition.

Sikorsky CH-53G

Der Bausatz von Fujimi ist grundsätzlich ohne Probleme zu bauen, allerdings ist die Bauanleitung etwas gewöhnungsbedürftig, da sehr klein und unübersichtlich. Der Bausatz enthält Decals für eine Jubiläumsmaschine der Heeresflieger in Mendig „30 Jahre Heeresflieger Mendig“. Die Decals waren recht dünn und passten sich bei der Oberfläche gut an. Der Standort Mendig wird nicht mehr betrieben, somit bleibt noch die Erinnerung daran…

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Sikorsky CH-53G

 

Franz Felzen

Publiziert am 23. November 2020

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