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Ducati GP4

von Reinhold Linder (1:12 Tamiya)

Ducati GP4

Vom spanischen Fahrer Luis D'Antin gegründet, kämpfte das Team D'Antin seit 1999 in der Spitzenklasse der Grand Prix Weltmeisterschafts-Rennen. Ursprünglich als Tochter-Team von Yamaha traten 2004 in der Konzession große Veränderungen ein, und man wandte sich dem berühmten italienischen Motorradhersteller Ducati zu. Zusammen mit neuen Motorrädern kamen neue Fahrer, man stellte den Spanier Ruben Xaus und den 2003er Superbike Weltmeister Neil Hodgson ein. Entsprechend den Punkten der Vereinbarung mit Ducati lieferte die italienische Firma Desmosedici Motorräder der vorigen Saison wie auch den direkten Support. Der leistungsstarke DOHC 16 V4 Motor ist in einen Stahl-Gitterrohr-Rahmen montiert, der Schwingarm und die Drehzapfen der hinteren Dämpfer sind auf originelle Weise direkt am Motor befestigt.

Ducati GP4

Die glattflächige und aerodynamische Verkleidung sowie eine überlegene Mechanik trugen dazu bei, dass dieses Motorrad eines der wettbewerbsfähigsten im MotoGP wurde, mit einem 8. End-Platz in der Teamwertung 2004. Weitere Änderungen kamen 2005, als D'Antin den italienischen Maschinenbauer Pramac als Sponsor gewinnen konnte. Das Team wechselte auch auf ein Einzelfahrer-System und erwarb die Dienste von Roberto Rolfo, einem Veteranen der 250cm3 Klasse. Rolfos Motorrad war eine 2004er Ducati Desmosedici GP4, ausgestattet mit Dunlop-Reifen, sie trat in einem augenfälligen Design auf, mit den rotschwarzen D'Antin-Farben, verziert mit weißen Hibiskus-Blüten. Trotz der Schwierigkeiten, welchen sich der frühere 250ccm3 Fahrer gegenüber sah, bot Rolfo eine solide Leistung, welche zusammen mit der Fortsetzung des Supports durch Ducati auf eine glänzende Zukunft für das Team D'Antin hindeuten sollte.

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Reinhold Linder

Publiziert am 01. Dezember 2009

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