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Lost World - Jurassic Park

von Ronny Boehm (1:24 Revell)

Lost World - Jurassic Park

Die Bauzeit betrug in etwa 3 Monate für das Auto, die Dinos und das Diorama. Der ML und die Dinos waren Bausätze aus dem „Jurassic-Park“- Programm von Revell.

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Der Mercedes ML

Die Innenausstattung: die Sitze und das Cockpit wurden mit Sitznetzen, Blinkerhebeln, Sicherheitsgurten, Sonnenblenden, Teppichen, Warnblinkleuchte, Haltegriffen, Innenspiegel, Seilwindenbedienung und mehr verfeinert.

Die Schlafsäcke, Isomatten, das Tarnnetz, Wasserkanister, Seile, Zeltplane, Reservekanister, Fernglas sowie die Handquetsche (Funkgerät) wurden scratch gebaut, während die Waffen, Teppichflocking, Cockpitdecals und Gurte von scaleproduction zugekauft wurden.

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Die Außenarbeiten: die Windschutzscheibe fertigte ich aus durchsichtigem Verpackungs-Kunststoff und umrahmte diese dann mit Schrumpfschlauchstreifen, um eine Isolierung anzudeuten. Scheibenwischer und Scheinwerfer sind von ABER.

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Die Suchlichter an den Außenspiegeln wurden auch mit einem Netz beklebt (Gitterschutz) und die Antenne wurde scratch aus einem einfachen Draht gebogen. Die Bremsschreiben sind normale Beilagscheiben, die Ventile sind ebenfalls von ABER.

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Die Seilwinde wurde aus einer Schraube, Beilagscheiben, und Klebeband gefertigt und anschließend mit einem Drahtseil umwickelt und festgeklebt. Den Haken baute ich ebenfalls scratch.

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Die vorderen in der Stoßstange versenkten Nebelscheinwerfer fertigte ich aus einer geköpften Perle und einem Scheinwerfer von ABER an. Anschließend wurde ein Schrumpfschlauch drübergezogen und erhitzt.

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Die hinteren Scheinwerfer habe ich vor dem Anbringen von innen schwarz bemalt, passt besser zum Tarnlook. In die hinteren Schutzbügel wurden jeweils drei Drähte eingezogen, um die Zwischengitter zu simulieren.

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Oben drauf erlaubte ich mir wegen der schöneren Optik ein Ersatzrad anzubringen, da ich ja den Bausatz doppelt hatte, waren genug Räder übrig. Der untere Koffer am Heck bekam einen Gurt, der obere eine Griffstück aus Schrumpfschlauchgummi.  

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Die Lackierung: anfangs wurde mit Revellfarben fleckengenau wie beim Filmauto gebrusht, dabei verstopfte ständig die Düse meiner Airbrush-Pistole. Ich testete dann die airbrushfreundlicheren „Ammo of mig“-Farben und war sehr zufrieden. Die Grundierung und die Erstlackierung war in schwarz, dann wurden mit uhu-patafix die schwarzen Tarnflecken abgeklebt, anschließend das gleiche in braun, dann in hellgrün und schließlich in dunkelgrün. Eine Staubverschmutzung aus Pigmenten rundet die Optik der M-Klasse ab.

Die Tarnlackierung entspricht 1:1 dem Originalfahrzeug. Die meiste Arbeit war die Recherche nach Bildern des Mercedes ML im Internet und der BluRay Disc.

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Die Dinosaurier

Die zwei Velociraptoren sind ebenfalls aus dem „Jurassic-Park“ – Programm von Revell. Zunächst wurden die Zähne und die Zunge innen bemalt. Nach ausreichender Trockenzeit stopften wir Watte und Küchentücher in deren Mäuler, da jetzt die Außenbemalung mit Airsbrush erfolgte.

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Nach der Grundierung wurden die oberen Flächen dunkler und die unteren heller gebrusht. Ein Raptor erhielt Streifen, auf den anderen Dinosaurier schleuderten wir mit dem farbgetränkten Pinsel Punkte. Nachdem alles trocken war, washte ich die Hautfalten mit verdünnter Acrylfarbe von Tamiya. Anschließend wurde alles mit Mattlack versiegelt.

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Das Diorama

Auf einer Holzplatte verstrichen wir Moltofill und arbeiteten Styroporteile mit ein, um die Unebenheiten, die Felsen ergeben sollten, hervorzuheben. Nach Trocknung airbrushte ich die Felsen und den Boden. Als nächsten Bauschritt washte meine Frau die Felsspalten dunkler. Wieder kam die Airbrush mit einem aufgehellten Grau zum Einsatz, um unterschiedliche Farbschattierungen darzustellen.

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Der Dschungelboden war von Modellbau-König und die Pflanzen von mehreren Anbietern. Mit der Airbrush besprühte ich in verschiedenen Grüntönen die Pflanzenbögen, bevor wir sie aufklebten. Teilweise wurden sie von uns mit Naturmaterialien aus dem Wald und Garten kombiniert wie z.B. die Pflanzenstämme und manches Geäst am Boden. Auch bemalte Kunststoffpflanzen kamen zum Einsatz.

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Abschließend wurde das ganze Diorama unter einer selbstgebauten Acrylhaube vor Staub und vor Grabschern gesichert. Ach ja, den Button gab’s im Internet bei ebay.

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Ronny Boehm

Publiziert am 31. Januar 2020

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