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Down by the River

von Peter Blaasch (1:25 verschiedene Hersteller)

Down by the River

Der Owens De Luxe Cruiser von Lindberg...

...stand am Anfang und lag schon länger bei mir im Regal. Nach meinem Aha-Erlebnis mit dem Century Coronado von Lindberg dachte ich, dass dieser Bausatz bei mir wohl verschimmeln würde. Zufällig beobachtete ich in einem Yachthafen an der Ostsee, wie ein fast identisches Boot auf der Slipanlage aus dem Wasser gezogen wurde. Nach einem sehr netten Gespräch mit dem Eigner hatte ich plötzlich unbändige Lust, das Boot zu bauen.

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Gesagt, getan. Dabei stellte sich heraus, das der Bausatz doch um einiges einfacher als die Century Coronado zu bauen war, wenn auch hier erneut einiges an Spachtel-und Schleifarbeit den Modellbauer erwartet. Die Crux an der Sache war, dass es dieses Boot nie mit Außenborder, sondern nur mit Innenbordmotor gegeben hat. Also mußte ich das Heck verkleiden und verspachteln. Einen der hässlichen Außenborder habe ich dann entchromt, neu lackiert und als Ladegut auf den Pickup verfrachtet.

Originalprospekt der Firma Owens von 1959
Originalprospekt der Firma Owens von 1959

Der Rumpf wurde mit der Airbrush, das Deck mit dem Pinsel lackiert. Als Eigeninterpretation wurde ein Flaggenstock am Heck und eine Ankertaurolle am Bug angebracht. Die Kajüte wurde mit einer selbstgebauten Tür mit Bullauge verschlossen.

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Der 1966 Ford F-100 Flareside von Moebius

Als das Boot fertig war, wusste ich zunächst nicht so recht etwas damit anzufangen. Aber dann kam von Moebius der knuffige 1966 Ford F-100 Flareside heraus. Ich habe ihn dann erstmal gekauft, denn haben ist besser als brauchen.

Die Idee für das Diorama entstand dann bei einem Treffen unserer Modellbaugruppe. Ein Modellbaufreund meinte, er könne sich irgendwas mit einem Angler vorstellen. Ein anderer brachte mir zwei Resinfiguren, wahrscheinlich von Jimmy Flintstone, mit. Damit war die Idee zu dem Flußdiorama geboren. Das ist übrigens das schöne an dieser Gemeinschaft, daß wir uns immer gegenseitig inspirieren. 

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Der Bausatz von Moebius war von hervorragender Qualität, was Passgenauigkeit und sauberen Guss der Teile angeht. Allerdings hat man am Ende 45 Teile übrig. Ich denke aber, dies ist produktionsbedingt. Lackiert wurden beide Modelle komplett mit Revell Aquacolor-Farben.

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Das Diorama

Die Grundplatte für das Diorama besteht aus Styroporplatten, die mit Toilettenpapier bedeckt und dann mit wasserverdünntem Holzleim bestrichen wurden. Das Papier zieht sich zusammen und man erhält schon mal eine schrumpelige Bodenstruktur. Anschließend wurden die späteren Landteile mit hellbrauner Abtönfarbe gestrichen. Danach wurde mit Vogelsand modelliert.

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Die Bretter für den Steg und die Stützwände im Wasser sind Balsaholzbrettchen, die mit Drahtbürste und Washingfarbe auf alt getrimmt wurden. Das Wasser habe ich mit Silikon gestaltet. Die Grasmatte unter den Tannen stammt aus dem Deko-Laden. Die Tannen sind vielleicht nicht die schönsten, aber die preisgünstigsten und stammen von Ziterdes aus deren Fantasy Table Top Programm. Denn irgendwann ist es auch mal gut mit Geld ausgeben.

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Die beiden Modelle waren der technische Teil, das Diorama dann mehr kreative Bastelarbeit. Beides zusammen hat mir aber wieder viel Freude bereitet.

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Peter Blaasch

Publiziert am 04. März 2020

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