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M.S.Taiko

Reederei Wilh. Wilhelmsen

von Johannes Wipauer (1:450 Ikko)

Zum Vorbild

Die MS Taiko wurde 1967 in der japanischen Werft Mitsui Zosen K.K. in Tamano gebaut, was den japanischen Namen erklären könnte (deutsch: „Große Trommel“) und fuhr von 1968 bis 1985 für Wilh. Wilhelmsen, danach wurde sie nach Thailand verkauft, wo sie als Hai Lee bis zu ihrer Verschrottung 1993 fuhr. Das Schiff war 168 m lang und hatte eine Verdrängung von 15.600 t. Als Antrieb diente ein Zweitaktdieselmotor Type Burmeister & Wain, 7-Zylinder, 840(Bohrung) x 1.800 mm (Hub), Leistung 12.011 kW.

Die norwegische Reederei Wilh. Wilhelmsen ASA wurde 1861 gegründet, betreibt Ende 2013 über 140 Schiffe, teils eigene, teils gecharterte, und hat laut eigener Website sich auf globalen Autotransport spezialisiert.

M.S.Taiko

Mein Modell

Mein Modell habe ich vor fast zehn Jahren gebaut und vor kurzem "nachgebessert".

Der Bausatz dürfte ziemlich zeitnahe zum Original, also ca. 1968, entstanden sein: Alles sehr vereinfacht, sehr robust, also „kinder- und seniorengerecht“, aber die Proportionen gut getroffen. Die Plastikformen sind übrigens ident mit IMEX No.883 M.S. Cargoliner Trinidad, allerdings ist im IMEX-Kit alles weiß gespritzt, während der japanische IM-Kit Spritzlinge in weiß, grau und schwarz beinhaltet. Das dürfte auch das Original sein, weil die Teile auf den grauen Spritzlingen G1-G69, auf dem schwarzen Spritzling B1-B68 und die Weißen W1-W54 angeschrieben sind, und diese Bezeichnungen auch in der DIN A3-großen Bauanleitung verwendet werden, die in 9 sehr gut dargestellten Montageschritten zum Ziel führt. Und dieselbe Teilenummerierung findet sich im IMEX-Kit, ebenso ein Namensschild „M.S. TAIKO“ zusätzlich zu dem für die M.S. TRINIDAD.

Außerdem hatte der Bausatz eine sehr schöne messingfarbige Schiffsschraube samt Welle aus Metall dabei, die auch für eine vorgesehene Motorisierung geeignet ist. Absoluter Schwachpunkt waren die Decals, oder besser gesagt, der Ersatz dafür in Form von Selbstklebeetiketten. Diese habe ich durch selbstgedruckte Decals bzw. Malerei ersetzt. PE-Relings, die allerdings für deutsche Kriegsschiffe gedacht waren, ergänzen an den nötigsten Stellen "die Sicherheit".

noch ohne PE-RelingM.S.TaikoM.S.TaikoM.S.TaikoM.S.TaikoM.S.Taikoder letzte Rest von der Verpackung

noch ohne PE-Reling

noch ohne PE-Reling 

Ich hoffe, dass euch mein vorübergehendes Vernachlässigen der Luftfahrt gefallen hat.

M.S.Taiko

Johannes Wipauer

Publiziert am 10. Oktober 2020

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