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Tupolev Tu-154M

CCCP 85666, Aeroflot

von Alex Grivonev (1:144 Zvezda)

Tupolev Tu-154M

Der Bausatz ist vom russischen Hersteller Zvezda und auf den ersten Blick von herausragender Qualität mit superfeinen Details und Gravuren. Um mein Modell noch weiter zu verfeinern, habe ich zusätzlich Räder sowie Triebwerksein- und auslässe aus Resin von BrazModels und Ätzteile von Extratech verwendet.

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Ich wollte auch einen Decalbogen vom russischen Hersteller Ascensio verwenden, der vielerlei Wartungsmarkierungen anbot. Beim Versuch die Abziehbilder zu verarbeiten hat sich jedoch herausgestellt, dass das Trägermaterial extrem dick und durch nichts weich zu kriegen war, dementsprechend hässlich und unrealistisch sah auch das Ergebnis aus. Aus diesem Grund habe ich auf diesen Bogen verzichtet und die Abziehbilder für meine Maschine vom Zvezda-Bogen und aus der Restekiste zusammengestellt. Einiges habe ich auch abgeklebt und mit der Airbrush gespritzt, wie die blauen Streifen auf dem Rumpf.

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Trotz der auf den ersten Blick schönen Bausatzqualität kam ich nicht um einige Spachtelarbeiten herum. Unter anderem bei den Übergängen zwischen Rumpf und Cockpitverglasung, Flügeln, den äußeren Triebwerken und dem Höhenleitwerk. Die Ätzteile an den Triebwerken mussten auch angepasst werden. Beim Spachteln und Schleifen verlorengegangene Fugen habe ich nachgraviert. Der Triebwerksauslass des mittleren Triebwerks wurde von mir aus einem Messingrohr angefertigt, weil mir die angegossene Bausatzvariante nicht gefallen hatte.

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Um die Passagierfenster abzukleben, habe ich Masken mit einem selbstgebauten Stanzwerkzeug angefertigt.

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Die Hauptlackierung erfolgte mit der Airbrush und Acrylfarben von Tamiya, des Weiteren wurden diverse Enamel-Farben von verschieden Herstellern verwendet. Die Versiegelung erfolgte mit seidenmattem Klarlack von Humbrol. Für die Flügel- und Triebwerksvorderkanten wurden Metalizer-Farben von Testors verwendet.

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Die Maschine wurde Vorbildfotos entsprechend mit verdünnter Ölfarbe, Pastellkreiden und Pigmenten verschmutzt und gealtert. Einige Antennen und Positionslichter habe ich selbst aus Plastikkarte und Gussästen angefertigt.

Dargestellt wurde eine Maschine der sowjetischen Aeroflot Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre.

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Alex Grivonev

Publiziert am 25. Oktober 2012

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