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Vickers Super VC10

von Günter Kallenbach (1:144 Roden)

Vickers Super VC10

Nach einer Ausschreibung der britischen Fluggesellschaft BOAC begann man 1956 bei der Firma Vickers Aviation Limited mit den Entwürfen für ein strahlgetriebenes Langstreckenverkehrsflugzeug. Geplant waren Flugziele in Afrika, Asien und Australien. Im Mai 1957 bestellte BOAC 35 Maschinen + 20 Optionen. Die VC-10 genannte Maschine war für 135-152 Passagiere ausgelegt. Eine Verlängerung des Rumpfes um 3,96m wurde durchgeführt und der Name in Super VC-10 geändert. Der Erstflug der Super VC-10 fand am 29.06.1962 statt und der Einsatz im Liniendienst erfolgte ab dem 1.4.1965 und endete 1979.

Danach kamen einige Maschinen zur Royal Air Force, umgebaut zu Transport- und in der Hauptsache zu Tankflugzeugen für Luftbetankung. Als Antrieb kamen vier Rolls Royce Conway 42 Mk.301 Triebwerke zum Einsatz.

Vickers Super VC10

Bausatz:

Der Bausatz ist von der Firma Roden und hat im Detail seine Tücken. Schon die nicht gut passende Cockpitverglasung sowie die Fensterreihen mit den Klarsichtteilen. Eine Arbeitserleichterung ist die Maskierung für die Fensterreihen und das Cockpit. Die Decals lassen sich gut und problemlos verarbeiten. Ein fotografischer Vergleich mit der IL-62M von Zwesda bietet sich an, wobei der Bausatz der Il-62 qualitativ klar die Nase vorn hat.

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Vickers Super VC10

 

Fluggesellschaft:

Die Fluggesellschaft East African Airways entstand 1945 ursprünglich als britisches Unternehmen. Im Januar 1946 begann der Flugbetrieb in den damaligen britischen Kolonialgebieten Kenia, Uganda, Tanganjika und Sansibar. Nach deren Unabhängigkeit betrieben die drei ostafrikanischen Staaten Kenia, Tansania und Uganda, welche damals die erste East African Community (EAC) bildeten, die East African Airways als multinationales Unternehmen weiter. Als die EAC 1977 aufgelöst wurde, stellte dies auch das Ende der East African Airways dar. Die drei Staaten gründeten ihre jeweils eigene nationale Fluggesellschaft: Kenya Airways, Uganda Airlines und Air Tansania.

Am 18. April 1972 verunglückte eine Vickers VC10 der East African Airways beim Start vom Flughafen Addis Abeba. Bei einem Startabbruch mit Hindernissberührung kamen acht der elf Besatzungsmitglieder sowie 35 der 96 Passagiere ums Leben.

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Günter Kallenbach

Publiziert am 16. Mai 2016

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