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Bombardier Learjet 60XR

OE-GVH, VistaJet

von Johannes Wipauer (1:72 Amodel)

Bombardier Learjet 60XR

William P. Lear hatte schon in den 1950er Jahren den Plan, kleine zweistrahlige Geschäftsreiseflugzeuge zu bauen. Aus diesem Plan wurde eine ganze Reihe von Learjets. Mittlerweile gehört Learjet zum kanadischen Bombardier-Konzern, der neben Regionaljets, Turboprop-Regionalfliegern auch Schienenfahrzeuge für den Fern- und Nahverkehr im Portfolio hat. Der Learjet 60 hatte seinen Erstflug bereits 1991, die Variante XR gibt es seit 2007 und bietet eine modernere Avionik. Mit dieser Verbesserung konnte das Modell bis 2013 in Produktion bleiben.

VistaJet wurde 2004 von dem Schweizer Thomas Flohr als Charterfluggesellschaft für den Geschäftsreiseverkehr gegründet, mittlerweile ist der Firmensitz in Luqa in Malta, was steuerliche Vorteile trotz EU-Mitgliedschaft bedeutet. Das Unternehmen ist sehr schnell gewachsen und hat eigene Landesgesellschaften in den USA, in China – und in Österreich. Daher hat das Vorbild für den Amodel-Bausatz eine österreichische Registrierung und flog als OE-GVH von 2011 bis 2016 in dieser Form. Mittlerweile hat VistaJet insgesamt 72 Flugzeuge, alles nur Erzeugnisse von Bombardier. 

Quellen: Wikipedia, Homepage Vistajet 

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Bombardier Learjet 60XR

 

Mein Modell

Nachdem ich reichlich Bildmaterial im Web gefunden habe, das die Existenz dieser Maschine belegt, habe ich ganz einfach „ooB“ losgelegt. Für Amodel-Verhältnisse ist der Bausatz recht angenehm zu bauen, nur die Triebwerke passen nicht so recht und sind auch nicht ohne Weiteres korrekt anzubauen. Die Stabilisierungsflossen am Heck bieten ebenfalls viele Möglichkeiten zum Falschmachen. Auch der Farbton der Zelle sieht auf jedem Foto etwas anders aus. Ich habe einen etwas bläulichen Silberton aus dem Automotive-Bereich gewählt, die Spraydose stammt vom Autoteile-Discounter. Die sehr dünnen Decals sollte man noch vor dem Ausschneiden mit Microscale Liquid Decal Film oder etwas Vergleichbaren besprühen oder bestreichen, sonst sind Risse und Knäuelbildungen fast garantiert. Dafür sind die Decals wirklich sehr fein und sauber gedruckt.

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Bombardier Learjet 60XR

 

Bei den Antennen und sonstigen Anbauten habe ich mir die Freiheit genommen, nur das am Modell wiederzugeben, was man auch auf den Vorbildfotos eindeutig erkennen kann.

Johannes Wipauer

Publiziert am 17. August 2018

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