Du bist hier: Home > Galerie > Flugzeuge Zivil > McDonnell-Douglas DC-9-15

McDonnell-Douglas DC-9-15

D-AMOR, der "Lovebird" der Germanair

von Johannes Wipauer (1:144 Fly)

Zum Vorbild

Vorab: der Name "Lovebird" wurde nur in Anspielung auf die Registrierung D-AMOR vergeben und steht in keinerlei Zusammenhang mit dem "Inflight-Entertainment" ;)

McDonnell-Douglas DC-9-15

Die DC-9-15 war eine Variante der DC-9-10, der ersten und kleinsten Baureihe der großen DC-9-Familie. Der Erstflug war bereits 1965 und somit ist das eigentlich noch eine "echte" Douglas, weil ja erst 1967 die Fusion mit McDonnell erfolgte. Details und technische Daten auf Wikipedia

McDonnell-Douglas DC-9-15

Germanair war eine deutsche Charterfluggesellschaft, welche 1964 gegründet wurde und bis zu ihrer Fusionierung mit der Bavaria (1977) bis zu 9 Flugzeuge betrieb. Anfangs eine DC-6, später BAC One-Eleven und Fokker 28, zuletzt sogar ein Airbus A300 wurden eingesetzt, um die typischen Badeurlaubsdestinationen im Mittelmeerraum und auf den Kanaren für deutsche Urlauber zu erreichen. Die DC-9-15 war ein Einzelstück bei Germanair, sie wurde 1967 als HB-IFE "Ticino" an die Swissair geliefert, von den Schweizern aber nach etwas mehr als einem Jahr an McDonnell-Douglas retourniert, und dann von denen für die Urlaubssaison (April-Oktober) 1969 an Germanair verleast. Nach ihrer Zeit als "Lovebird" flog sie noch für East African, Korean und einige US-Airlines, bis sie 2005 in MZJ, dem Pinal Airpark in Arizona "endgelagert" wurde.

McDonnell-Douglas DC-9-15

Mein Modell

Mein Modell entstand aus dem hier vorgestellten Bausatz von Fly. Die dort angedachte Lösung, die Spritzguß-Tragflächen zu kürzen und neue Resin-Endstücke an den Schnittstellen stumpf anzukleben, konnte ich nur mit sehr mäßigen Erfolg umsetzen. Auch die Montage des Fahrwerks und der zugehörigen Klappen war extrem "fummelig", obwohl das bei Weitem nicht mein erster 144er-Airliner war. Schön war die Redundanz der Antennen als Resin- und PE-Teile, auch die sehr zarten Fences an der Vorderkante der Flächen sind brauchbar.

Die Decals stammen von Karaya, ich habe zum ersten Mal deren Produkte genutzt, und bin sehr zufrieden. Nur das Gelb der deutschen Flagge ist neongelb grünstichig, da habe ich was Passenderes in meinem Fundus gefunden. Die dünkleren Inspar-Areas sind nach meinen Vorbildfotos oben und unten, und wurden durch selbstgedruckte Decals realisiert. Zum Abschluß noch der obligate Walkaround:

McDonnell-Douglas DC-9-15McDonnell-Douglas DC-9-15McDonnell-Douglas DC-9-15McDonnell-Douglas DC-9-15McDonnell-Douglas DC-9-15McDonnell-Douglas DC-9-15McDonnell-Douglas DC-9-15

McDonnell-Douglas DC-9-15

 

Da man mittlerweile alle "Größen" der DC-9 ohne große Umbauarbeiten in 1:144 als Modell darstellen kann, noch ein Vergleich:

Von links: DC-9-51, DC-9-32, DC-9-15
Von links: DC-9-51, DC-9-32, DC-9-15

Die DC-9-51 ganz links ist von Fly bzw. TwoSix, die mittlere DC-9-32 noch von Airfix. Dazu mehr ein anderes Mal. Ich hoffe, mein Lovebird hat euch gefallen.

Johannes Wipauer

Publiziert am 05. Mai 2020

Du bist hier: Home > Galerie > Flugzeuge Zivil > McDonnell-Douglas DC-9-15

© 2001-2020 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links | Blog