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SP-2 H "Neptune"

Löschflugzeug

von Wolfram Witschel (1:72 Hasegawa)

SP-2 H "Neptune"

Daß der Hasegawa-Bausatz der P2V-7 Neptune (auch von Revell erhältlich) nicht mehr der Jüngste ist, sieht man an vielen Details. Die Oberflächenstrukturen sind fein erhaben ausgeführt und die Kabinengestaltung ist sehr spärlich. Dennoch bildet der Bausatz eine gute Grundlage für den Bau eines ordentlichen Modells. Das Cockpit habe ich nach Fotos zusätzlich detailliert und neue Sitze gefertigt, allerdings ist am Ende durch die starke Verzerrung der gewölbten Verglasung nur noch ein Teil davon sichtbar.

SP-2 H "Neptune"

Die Rumpfhälften meines Bausatzes waren leider verzogen und konnten deshalb nur abschnittweise verklebt werden. Da bei meinem Modell durch den Umbau zum Tanker viele Strukturen verloren gingen, habe ich gezwungenermaßen alles neu graviert. Das Radom wurde an den Gravuren ausgesägt, ein Kunststoffklotz eingeklebt und profiliert.

SP-2 H "Neptune"

Die Cockpithaube benötigte ein wenig Nacharbeit und Spachtel. Höhenleitwerk, Seitenruder, Tragflächen und Querruder paßten sehr gut. Die Bugkanzel wurde durch Aufspachteln und Abschleifen in eine bessere Form gebracht. Vor der Montage der Motorverkleidungen habe ich noch die Aufnahmepunkte der Einzugsstreben umgestaltet, damit das komplette Fahrwerk nach der Endlackierung montiert werden konnte. Beim weiteren Zusammenbau der Motorverkleidungen zeigen sich ein paar kleinere Paßungenauigkeiten, die sich aber alle ohne Spachtelmasse beseitigen lassen.

SP-2 H "Neptune"

Die Hauptfahrwerksstreben sind leider falsch, da sie nicht mittig im Fahrwerksschacht stehen dürfen. Ich habe sie deshalb, wie auch die Einzugstreben, asymmetrisch umgebaut. Auch das Bugfahrwerk wurde etwas abgeändert und verfeinert.

SP-2 H "Neptune"

Die Lackierung erforderte reichlich Abklebearbeit. Die Nummern an Bug und Leitwerk wurden am PC erstellt, per Kopierer auf weißes Abziehbild übertragen und mußten dann randlos ausgeschnitten werden. Für die Kennung habe ich gedruckte Buchstaben und Zahlen von TL-Decals mit Pinsel und Tuschestift umgearbeitet. Da die Maschinen der Aero Union auf Fotos einen sehr gepflegten Eindruck machen, habe ich nur sehr dezente Abgas- und Verschmutzungsspuren aufgetragen. Zum Schluß wurden noch diverse Kleinteile, die Antennen auf und unter dem Rumpf sowie Statikableiter an den Rudern angebracht.

Weitere Fotos findet ihr in "Wolframs Bastelecke".

Wolfram Witschel

Publiziert am 12. Februar 2007

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