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Douglas DC-3C (C-47)

C-FAAM, Austin

von Rico Christmann (1:72 Esci)

Douglas DC-3C (C-47)

Original

Als die USA unverhofft in den 2. Weltkrieg verwickelt wurde,n benötigte man schnell taktische Transportflugzeuge. Es blieb keine Zeit neue Typen zu entwickeln. So besann man sich der bewährten DC-3 und leitete davon mehrere Militärvarianten ab. Mit Abstand am häufigsten wurde die C-47, auch " Dakota" genannt, produziert. Es sollen etwa 9.000 Stück entstanden sein. Die Flugzeuge hatten einen verstärkten Unterboden, eine breite zweiflüglige Frachttür und nur 6 Kabinenfenster an der linken Rumpfseite. Alle Maschinen waren mit Twin Wasp-Motoren ausgerüstet. Überflüssige Teile, wie z.B. der Zierkonus am Heck (im Bausatz ein Extrateil), wurden weggelassen.

Douglas DC-3C (C-47)

Nach Kriegsende wurden tausende C-47 in Zivilflugzeuge umgebaut. Die meisten durchliefen ein umfangreiches Modernisierungsprogramm und waren hinterher kaum von einer "echten" DC-3 zu unterscheiden. Häufig wurden schmale Passagiertüren und zusätzliche Fenster eingebaut. Auch den Heckkonus erhielten viele Exemplare zurück. Bei anderen Dakotas beschränkte sich der Umbau jedoch nur auf den Austausch der Inneneinrichtung und eine neuen Außenlackierung. Alle aus Militärvarianten entstandenen Zivilmaschinen erhielten die Bezeichnung DC-3C.

Douglas DC-3C (C-47)

Modell

Das Modell wurde aus einem Esci-Kit gebaut. Es zeigt eine DC-3C, die nach dem Umbau zum Zivilflugzeug fast alle äußeren Merkmale der C-47 beibehalten hat. So hat sie noch die Frachttür, deren schmaler Flügel als Passagiereinstieg dient. Die linke Rumpfseite hat nur 6 Fenster. Auch wurde das stumpfe Heck (fehlender Heckkonus) beibehalten. Um die Sicht für die Piloten zu verbessern wurden bei diesem Exemplar, wie bei zahlreichen andern auch, die ursprünglich zweiteiligen Frontscheiben durch einteilige, rahmenlose Scheiben ersetzt. An dem Glasteil aus dem Kit wurden deshalb die erhabenen Fensterrahmen vorsichtig abgeschliffen. Die Decals stammen von Leading Edge. Austin Airways betrieb noch bis in die achtziger Jahre hinein einige DC-3C in den unwegsamen Weiten Kanadas.

Douglas DC-3C (C-47)

Douglas DC-3C (C-47)

Rico Christmann

Publiziert am 06. April 2007

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