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Special!

Dioramen von Dieter Cerbin

Special!

Meine Frau und ich kennen Dieter und seine liebe Frau Carina schon seit der Modellbau-Ausstellung in Stammheim 2016. Dort sind mir seine Vignetten besonders in’s Auge gefallen. Er kann auf kleinstem Raum sehr schöne Geschichten erzählen und ist einer, der alles selber macht, beginnend mit der Figurenbemalung bis zur Landschafts- oder Gebäudegestaltung.

Das Interview

Lieber Dieter,

vielen Dank für Deine Kooperation und Deine schönen Bilder. Ich freue mich, dass Du Dich für das Interview zur Verfügung gestellt hast.  Seit wann betreibst Du das schöne Hobby Modellbau und was hat bei Dir den Virus ausgelöst?

Erste konkrete, bzw. reifere Züge nahm mein Modellbau mit dem Kauf einer Modellbauzeitschrift an. Davor schlich das Hobby so nebenher und erfolgte mehr mit Spontankäufen, wie z.B. dem eines PzKfz. III, der damals nach dem Zusammenbau sein  Kampfgewicht durch den reichlichen Gebrauch von UHU Alleskleber mehr als nötig überschritt.

In den frühen 90ern stellte ich dann anhand von Bildern fest, dass es noch andere Wege gab, die man beim Modellbau beschreiten konnte, wie zum Beispiel die Idee, ein Standmodell  in eine Geschichte einzubauen.

Das ist das Zauberwort Diorama!

Richtig! Mit frischem Elan kaufte ich mir also wieder einmal einen unförmigen, in Asien produzierten Soldaten sowie Zubehör aus dem Eisenbahnmodellbau für das Erstellen meines ersten Dioramas.

Das Ergebnis war leider mehr als niederschmetternd, denn es war meilenweit von einer realistischen Darstellung entfernt. Ich merkte, dass die Qualität des Materials einen entscheidenden Einfluss hat und dass ich an meinen Fähigkeiten noch viel zu arbeiten hatte.

Das Erlebnis haben wohl die meisten Modellbauer. Man darf sich nur nicht unterkriegen lassen! Ich sage immer: Von Nix kommt Nix! Wie ging es dann bei Dir nach dem ersten Frust weiter?

Nachdem mich meine etwas blass im Gesicht aussehenden Soldaten nervten, begann ich mit der Suche nach spezieller Literatur und nach besseren Materialien. Ich änderte Arbeitsabläufe und die Verarbeitung.

Ich entschloss mich unter anderem für die Bemalung mit Ölfarben.

Ich schätze die Eigenarten von Ölprodukten, wie die lange Trocknungszeit und ihre Haltbarkeit. Es ist mir schon einige Male passiert, den 002er Pinsel nach der Benutzung nicht gleich zu säubern. Nach Stunden der Trocknungszeit hätte ich ihn beim Gebrauch mit KH Lacken abschreiben müssen. Und diese feinen Spezialpinsel sind ja nicht gerade billig! Mit Ölfarben habe ich dieses Problem nicht.

Man merkt sehr schnell, dass manche Ölfarben auch unerwünschte Nebeneffekte, wie z.B. Glanz auf der Oberfläche, haben können. Da empfiehlt es sich, die Farbtabellen der Hersteller zu studieren, welche die Eigenschaften der verschiedenen Farben sehr gut beschreiben.    

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Wie ich schon sagte: Von Nix kommt Nix!

Wie reift in Dir der Plan für eine Vignette?

Zur Erstellung von Kleindioramen tendiere ich in erster Linie dazu, das Material (Figuren etc.) zu verwenden, das sich in meiner Kramkiste angesammelt hat.

Da purzeln dann die Gedanken. Zum Beispiel bei der Vignette mit dem Schwein (Titel: Der Feind hört mit) ist mir die Pointe mit dem Eimer, den ich auf Lager hatte, eingefallen.

Ich freue mich, wenn ich mit den Figuren, die ich entweder im Bestand führe oder neu entdeckt habe, eigene Szenen gestalten kann. Ich halte mich aber bei aller Freiheit schon so weit wie möglich an die geschichtlichen Vorgaben meiner Themen.

Jeder hat dabei seine bevorzugten Modelle und Sparten. Ich bewundere die Panzer- und Flugzeugbauer, die sehr viel Fachwissen mitbringen, um ihrem Modell einen besonders realistischen Anstrich zu geben, sei es mit scratchgebauten Zusätzen oder mit Alterungseffekten.

"Realistischer Anstrich" im wahrsten Sinne des Wortes. Kommen Deine Inputs auch aus Fachzeitschriften oder aus Foren im Internet?

In erster Linie wohl vom Angebot der Hersteller. Wenn ich ein Modell sehe, das mir gefällt, kann ich in der Regel nicht widerstehen, es zu kaufen. Da bildet sich dann oft schon die Idee zu einer Szene, oder manchmal auch erst später.

Die Medien Fachzeitschrift oder Internet haben beide große Vorteile, weil man anhand der Bilder und Beschreibungen sehr viel von der Technik des Modellbaus lernen kann und weil diese auch eine Motivation für ein neues Thema sein können.

Oft sind die dort gezeigten Modelle so perfekt gestaltet, dass bestimmt schon so mancher Anfänger an seinen Fähigkeiten gezweifelt hat. Perfektion kann also durchaus auch demotivierend sein. Dazu kommt, dass mittlerweile so ein Überangebot im Plastikmodellbau vorhanden ist, dass einem oft die Themenwahl nicht leicht fällt.

Das ist dann praktisch die Qual der Wahl. Mittlerweile kann man ja zum Beispiel beim "Modellfan" beobachten, dass auch für Anfänger mit einfach gestalteten Modellen eine Sparte geschaffen wurde.

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Gibt es ein Lieblingsthema von Dir ?

Jahrzehntelang war das der Bereich des WWII. Mit den Angeboten von verschiedenen Firmen in jüngster Vergangenheit erfüllte sich für so manchen Modellbauer der Wunsch, auch mal etwas im zivilen Bereich und in anderen Epochen schaffen zu können.

Ich habe auch den Eindruck, dass, wie in manchen Modellbauforen zu lesen ist, eine gewisse Sättigung bei WWII-Modellen eingesetzt hat. In der Breite jedoch erfreut sich dieses Thema noch immer großer Beliebtheit.

Bei den Herstellern konnte ich da bisher noch keinen Rückgang feststellen.

Hast Du einen Favoriten unter Deinen Dioramen?

Ja! Und zwar das mit dem Bauernhof aus Zdolbunov, weil ich eine besondere Beziehung dazu habe.

Was ist das für eine Geschichte?

Also der Auslöser zu dem Thema war mein Vater. Er wird dargestellt von dem kleinen Jungen, der in der Schuppentüre neben dem Schweinchen steht.

Mein Vater hatte als Junge nämlich einen besonderen Bezug zu Schweinen, was daher kam, dass er mit zwei Jahren einmal bei Eiseskälte in dem Schuppen bei der Muttersau Unterschlupf fand und mit den Ferkelchen im Stroh übernachtete. Die Eltern suchten ihn und waren sehr besorgt, doch er war schon damals recht hart im Nehmen und trug keine Schäden davon. Schließlich ist er dann am nächsten Morgen wieder aufgetaucht.

Interessant sind auch die Gedanken, die Du Dir bei der Gestaltung des Dioramas gemacht hast. Der Bauernhof sollte so lebendig und natürlich wie möglich dargestellt werden. Der Betrachter kann den Blick hierbei auf das Geschehen fokussieren. Auf kleinem Raum bietet das Dio kleine Bezugspunkte, ohne jedoch überladen zu wirken. Der Raum wurde aber nicht mit der Häuserwand eingeengt, sondern durch die offene Tür dreidimensional gestaltet (Blick in die Tiefe).

Das Dio mit der persönlichen Geschichte
Das Dio mit der persönlichen Geschichte

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Es gefällt mir aber auch, wenn sich die ganze Szenerie auf kleinstem Raum abspielt, wie bei den beiden Grenadieren mit dem MG 42 auf dem Brückenausschnitt.

Das bewundere ich immer wieder bei Deinen Arbeiten: Du kannst wunderbare Szenen auf einer Minimalfläche umsetzten.

Welche Materalien verwendest Du beim Dioramenbau?

Nehmen wir als Beispiel die beiden zuletzt genannten Dioramen. Die Kreativität spielte bei der Umsetzung gleichermaßen die entscheidende Rolle. Bei den Grenadieren bildete ein simples Holzstückchen und eine Schachtel von einem Billigdiscounter die Basis. Mit Knetgummi stellte ich das Negativ für den steinernen Brückenausschnitt her. Für das kaputte Abflussrohr musste Bleifolie herhalten. Die Hütte im Zdolbunov–Diorama ist größtenteils aus Fournierholz entstanden. Blumen, Gräser und Kleinteile kommen aus der Kramkiste.

Es vergehen oft Stunden, bis ich die richtigen Komponenten gefunden habe, um auf kleinem Raum die Anordnung so zu setzen, dass alles gut zusammenpasst, ohne dabei  überladen zu wirken. Ich mag diesen Abschnitt der Fertigung genauso wie alle anderen Arbeiten.

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Special!Das Diorama mit dem Eimer -Der Feind hört mit-Das sind die zwei Grenadiere auf dem Brückenausschnitt.Special!Special!Special!Special!

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Warum erstellst Du mit Vorliebe kleine Vignetten?

Zu  Anfangszeiten konnten meine monströsen Schlachtgebilde nicht groß genug sein (wie z.B. Monte Casino, das ich einmal darstellte / leider habe ich kein Bild mehr davon). Dieses Dio erregte zwar Aufmerksamkeit, jedoch ging meiner Ansicht nach der Blick für das Detail verloren.

Dazu kommen wohl auch Platzprobleme?

Das ist natürlich auch ein großes Handicap. Dazu kommt, dass ich als Aussteller durch kleine Größen mehr Themen leichter und sicherer zu den Veranstaltungen  transportieren kann.

Wie verträgt sich das dann mit dem gewaltigen Vitrinenmodell der Bismarck?

Die Bismarck bildet eine absolute Ausnahme und bestätigt meine Aussage bezüglich der Vignetten. Die Bauzeit, das Längenmaß und die Anzahl der Teile sprengten jeden Rahmen. Es dauerte Jahre, um dieses Projekt mit meinem Bruder endgültig zum Abschluss zu bringen.

Auch der Transport nach Stammheim und das Gewicht von ca. 15 kg waren keine schönen Nebenerscheinungen. So benötigten mein Bruder und ich zwei Fahrzeuge, um die Ausstellungsstücke zu unserem Stand zu bringen.

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Arbeitest Du noch mit anderen Modellbauern zusammen an Projekten?

Das war lediglich bei diesem Schiff der Fall, denn mein Bruder hatte diesen tollen Wahnsinn begonnen und ich musste das Projekt mit der Lackierung zu einem guten Ende bringen. Das war für mich als Vignettenbauer eine besondere Herausforderung und ein völlig neues Thema.

Es war für Deinen Bruder ein besonders teures Abenteuer, aber auch ein besonders eindrucksvolles. Ihr habt das zusammen hervorragend hingekriegt.

Ja, das war schon ein besonderes Erlebnis für mich.

Ohne die "Bismarck" komme ich mir manchmal bei Veranstaltungen mit meinen Vignetten und Dioramen vor wie Robinson Crusoe auf seiner einsamen Insel, denn Dioramen sind leider oft eine Seltenheit. Anders ist das bei den Ausstellungen in Kulmbach, Hann.Münden oder Ingolstadt.

Das sind aber auch Ausstellungen mit dem Schwerpunkt Figuren.

Dort befinden sich dann die Plastikmodellbauer auf einer einsamen Insel.   

Ergänzend noch interessante Einzelheiten zur Bismarck

Die Bismarck ist aus tausenden fein ausgeführten Einzelteilen (größtenteils aus Holz) gefertigt. Ein Prachtstück für das Auge eines jeden Schiffsliebhabers! Es handelt sich dabei um eine Arbeit aus vergangenen Tagen. Ein Sammler-Modell in 1:200 von Amati/Hachette.

Die Bauteile konnten damals in zwei-wöchentlichen Abständen mit Begleittext erworben werden (Siehe auch das Millenium-Raumschiff von Alexander Gross aus Star-Wars im GoMo-Bericht 2017 / Teil 1). Als ich damals die Sammlerpackungen im Zeitschriftenhandel erblickte, dachte ich, das wären grobe Anfängermodelle. Eigentlich naheliegend, wenn man Modellbausätze im Zeitschriftenladen erhält. Weit gefehlt! Das sind sehr arbeitsintensive und filigrane Teile!

Es hatten sich wohl viele Bastler übernommen und mussten dann aufgrund des hohen Anspruchs das Handtuch werfen, so dass man fertige Modelle dieser Art nur selten auf Ausstellungen sehen kann und die Teile oft über E-Bay wohl aus Verzweiflung billig angeboten werden. Ich könnte mir vorstellen, dass ein vollendetes Schiff in dieser Qualität einmal einen hohen Sammlerwert haben wird (bzw. schon hat), so dass sich der Anschaffungspreis von über € 900,-- letztendlich eventuell doch auszahlen wird (i.d.R. allerdings nur für den Erben, denn welcher lebende Modellbauer und Sammler verkauft schon ein so schönes Schiff?).

Fazit: Qualität top / Preis und System wären etwas fragwürdig, wenn dem Käufer womöglich am Anfang mangels Hinweis nicht klar ist, wie viele "Monatsraten" da auf ihn zukommen. Über diese Einzelheiten habe ich jedoch im Moment keine Erkenntnisse.

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Du hast neuerdings einen sehr schönen Ausflug in die 1:72er Welt gemacht, die im Moment noch ein Nischendasein führt, aber doch sehr im Kommen zu sein scheint, wie man auf der "Dioramica" nachvollziehen konnte.

Als Modellbauer sollte man für alles offen sein und deshalb wurde auch mein Interesse für die kleinen Araberfiguren von Nikolai bei den Modellbautagen in Stammheim erstmalig geweckt. Beim Stand von Hagen Miniatures konnte ich mir vorweg einen Eindruck über die überaus präzise Arbeit in diesem kleinen Maßstab verschaffen.

Nach der Einladung von Dir zu der "Dioramica" in Hann. Münden und dem Kauf einer stärkeren Lupenbrille kam ich dann so richtig auf den Geschmack und habe bei Fredericus Rex einige Figuren sowie Zubehör erstanden.

Weil wir gerade vom Kauf für bevorstehende Projekte sprechen: Ich versuche anfangs immer so wenig wie nur möglich im voraus zu erstehen, um ein Diorama mit den Hauptkomponenten auszustatten.

Doch dann geht es mir wie vielen Modellbauern: Die Pferde gehen mit mir durch, denn die Angebote sind zu verlockend und es entstehen automatisch neue imaginäre Bauprojekte. So bleibt es dann eben nicht nur bei einer Serie oder einem Bausatz.

Ja, ja, wem sagst Du das? Das ist dieser Virus! Eine sehr schöne Krankheit mit einigen Risiken und Nebenwirkungen! Gibt es Figurenhersteller, die Du bevorzugst ?

Im 1:72er-Bereich haben mich die Figuren von Germania und Nikolai hinsichtlich Qualität und Aussagekraft der einzelnen Figuren überzeugt. Die Häusersegmente von Eric Trauner mit den filigranen Fresken boten den orientalischen Hintergrund für das bunte Treiben und gaben dem Ganzen einen entsprechenden Rahmen.

Im 1:35er-Bereich bevorzuge ich Dragon, MB und ICM, weil sie schöne Zivilfiguren anbieten, die auch preisgünstig sind.

Wie ist Dein Verhältnis zu den kleinen Resinfiguren im Vergleich mit den größeren Plastikfiguren?

Mittlerweile ein sehr gutes, weil ich glaube, dass ich ein Level erreicht habe, mit dem ich auch diese Winzlinge mit der nötigen Sorgfalt bemalen kann und man nicht gleich erschrickt, wenn man sie betrachtet. Eine besondere Herausforderung ist für mich die Bemalung dieser winzigen und dennoch sehr ausdrucksstarken Gesichter.  

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Special!Special!Special!Special!Special!Special!Mal ganz was anderes

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Deine Vignetten und auch Deine sehr schönen 1:72er Dioramen bestätigen eindrucksvoll, dass Du besondere Sorgfalt in Deine Bemalung legst.  

Ja, wie viele andere Figurenmaler versuche ich auch, jede Falte und jedes Knopfloch herauszuarbeiten und Lichter zu setzen. Ich glaube, das gelingt mir mittlerweile ganz gut.

Das kann man ohne Übertreibung konstatieren!

Welche Ausstellung besuchst Du regelmäßig und wo kann man Deine Arbeiten als nächstes sehen ?

2018 werde ich zum vierten mal in Stammheim als Aussteller gern wieder dabei sein. Andere Veranstaltungen könnten die Erdinger sowie Fürstenfeldbrucker Modellbautage sein, sowie die Messe in Ried oder die Dioramica in Hann. Münden     (als Besucher). Meine älteren Dioramen sind sicher für die nächsten hundert Jahre in einem Bunker des Garnisonmuseums in Nürnberg - Schweinau aufbewahrt. Ein tolles Museum mit der Militärgeschichte Nürnbergs. Hier sind u.a. WW I und WW II Szenen im Maßstab 1:1 zu sehen, es lohnt sich auf jeden Fall dort einmal vorbeizuschauen.

Ich verfüge auch über eine eigene Facebook Seite mit den Abbildungen meiner neuesten Werke.

Welchen Stellenwert haben Ausstellungen für Dich?

Da stehen Erfahrungsaustausch, Fachsimpeln und Information an oberster Stelle. Ich freue mich jedesmal, alte Vertraute zu sehen und mich mit ihnen auszutauschen. 

Bei der Ausstellung in Stammheim war ich angenehm überrascht über die Vielfalt an Angeboten von Green Line (Gräser, Laubblätter usw .) oder von The Army Painter. Vor Ort konnte man sich so einen Überblick dieses tollen Zubehörs verschaffen und sich die Zeit nehmen, um auszuwählen und zu vergleichen.

Wie steht Carina zu Deinem Hobby?

Sie erfreut sich an meinen Arbeiten und trägt oft auch mit guten Ideen zum Gelingen bei. Machmal ist sie auch mein Kritiker. Insbesondere bei der Farbkomposition scheiden sich unsere Geister. Im Allgemeinen ist sie froh, dass ich in meinem Bastelbunker gut aufgehoben bin. Mitunter vernimmt sie meine Flüche und hilft mir fleißig, heruntergefallene Kleinteile wieder zu finden. Ich erkläre ihr dann immer, dass der emsige Modellbauer mehr auf den Knien herumrutscht und sucht, als am Tisch zu basteln.

Der rätselhafte Schotte
Der rätselhafte Schotte

Links: Treffen mit Dieter in Stammheim 2016, rechts: Ian Mc Collough mit Dieters Frau Carina
Links: Treffen mit Dieter in Stammheim 2016, rechts: Ian Mc Collough mit Dieters Frau Carina

Welche Rolle spielt der Schotte Ian Mc Collough?

Mit dem Schotten, den ich schon lange kenne und der mir ziemlich ähnlich ist, verstehe ich mich sehr gut. Ich habe ihn bei einer Urlaubsreise in Irland kennen und schätzen gelernt. Er ist mein Vorbild und Finanzberater, wenn ich vorwiegend im kleinen, sparsamen Stil Dioramen erstelle. Und er baut auch schöne Vignetten, die ich 1:1 übernommen habe.

Wenn man euch beide sieht, könnte man wirklich glauben, ihr seid Brüder.

Das findet Carina auch. Ehrlich gesagt, bin ich froh, dass ich nicht seine roten Haare habe, damit sie uns unterscheiden kann und da keine Verwechslungen passieren!

Unter uns: Die Frisur von Ian ja nicht unbedingt der Hit.

Wie auch immer: Vielen Dank für das Interview, lieber Dieter. Hat viel Spaß gemacht! 

Wir sehen Carina und Dich dann im Sommer 2018 in Stammheim wieder!

Das Rätsel um die Ähnlichkeit von Ian Mc Callum wird gelöst

Der detektivisch begabte Leser wird es schon erkannt haben: Dieter und Ian sind ein- und dieselbe Person!

Wichtige Termine in 2018

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10.03.2018 - 11.03.2018
10.03.2018 - 11.03.2018

24.03.2018 - 25.03.2018
24.03.2018 - 25.03.2018

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Wolfgang Hartung

Publiziert am 27. Dezember 2017

Die Bilder stammen von Dieter Cerbin.

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