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Meeting 2007 Base Aérienne 133

Meeting 2007 Base Aérienne 133

Alle 5 Jahre laden die drei Geschwader "Navarre", "Champagne" und "Ardennes" zum Tag der offenen Tür auf ihre Heimatbasis Nancy-Ochey im Osten Frankreichs ein. Mit ihren jeweils 20 Mirage 2000D erfüllen sie im Fall der Fälle vornehmlich taktische Luft-Boden-Präzisionsangriffe. Die BA133, so die offizielle Bezeichnung, stellt außerdem ein kleines Kontigent für "Außenstelle Djibouti".

Am Eingang wurde man gleich von den 2 A-4 SU aus Singapur begrüßt.
Am Eingang wurde man gleich von den 2 A-4 SU aus Singapur begrüßt.

Knapp 30.000 Besucher aus dem In- und Ausland fanden den Weg nach Toul. Die Vorhersagen für's Wetter haben sich gottseidank nicht bewahrheitet. Es blieb weitestgehend trocken und die fehlende Sonne störte auch nicht wirklich. Die Gegebenheiten vor Ort sorgen ab mittags nämlich für reichlich Gegenlicht bei wolkenlosem Himmel, fotografieren ist dann nahezu unmöglich.

Die Organisation war wie schon beim letzten Mal (2002) gut, es gab reichlich Parkplätze mit einem kostenlosen Shuttleservice zur Basis. Am Ende der Veranstaltung war Geduld gefragt, der Andrang für die Busse war gigantisch. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, ebenso für das modellbauerische. Der Modellbauclub Thionville hatte einige Exponate mitgebracht, wer wollte konnte sich bei einem Händler aus der Gegend mit Bausätzen (z.T. Raritäten) eindecken, allerdings mit kräftigem Preisaufschlag gegenüber hierzulande.

Die RAF bestückte das static display unter Anderem mit diesem F3 Toni in ''clean configuration''.
Die RAF bestückte das static display unter Anderem mit diesem F3 Toni in ''clean configuration''.

Leider nur am Boden zu bewundern, eine Super Etendard Moderniseé.
Leider nur am Boden zu bewundern, eine Super Etendard Moderniseé.

Eine Spartan C27J der griechischen Luftwaffe.
Eine Spartan C27J der griechischen Luftwaffe.

Frankreichs ''Eurofighter'', hoffentlich bald auch mal im Fluge zu bewundern.
Frankreichs ''Eurofighter'', hoffentlich bald auch mal im Fluge zu bewundern.

Im static Display fanden sich neben den ortsansässigen Mirage 2000D und der mehr oder weniger üblichen Bestückung mit Flugzeugen aus dem In- und Ausland auch ein paar Exoten. So konnte man direkt am Eingang zur Ausstellung 2 Skyhawks (A-4SU & TA-4SU) der Luftwaffe Singapurs bestaunen, vielleicht eine der letzten Gelegenheiten, da dieser Typ Ende 2007 ausgemustert werden soll. Eine Spartan C27J der griechischen Luftwaffe ist auch nicht alle Tage zu sehen. Die Aeronavale war durch eine Super Etendard Modernisée vertreten, die Armée de l'Air durch Mirage 2000 C, D & N, Mirage F1 und 2 Rafale. Bei einigen der Exponaten konnte man gegen Entgeld (mit Photo) oder mit etwas Geduld das Cockpit in Augenschein nehmen.

Die RAF steuerte einen Harrier sowie 2 Tornados (GR.4 & F.3) zur Austellung bei, unsere Luftwaffe begnügte sich mit einem etwas in die Jahre gekommenen Tornado IDS (sah zumindest so aus). Die USAF hatte sich dazu durchringen können, einen Learjet vorbei zu schicken.

Von den Nachbarländern Schweiz, Belgien, Spanien und Niederlande waren im Gegensatz zum letzten Mal keine Vertreter anwesend, weder im static noch im flying Display.

Die Klemm Kl35 bot nur ein sehr eintöniges Flugprogramm, während es der Pilot......dieser P-51 so richtig hat krachen lassen.Die Flamant ist ein Stammgast auf den nationalen Meetings in Frankreich.Morane Saulnier MS317, in privater Hand, aus La Ferté Alais.Einer der wenigen Jets im Display, ein Alpha Jet der Ecole de Chasse aus Tours.Eine T-6GSehr beeindruckende Vorführung der 4er Formation Mirage 2000D.
Das Breitling Team mit seinen AlbatrossenDie Taxiway verlief genau vor den Zuschauern.Das Programm der F4U-7 konnte sich sehen lassen.Gendarmerie nach erfogreichem Anti-Terror Einsatz (inklusive Schäferhund).Für die Royal Jordanian Falcons mit ihren EXTRA 300 gilt eine andere Physik des Fluges.Einen kleinen Luftkampf boten diese YAK-11 und......diese umgebaute YAK-3U mit einem Pratt & Whitney Triebwerk.
Das Ende -und der Höhepunkt- der Show begann mit den Cartouches Dorées mit ihren TB30 Epsilon.Für ihr Solo lohnt die weiteste Anfahrt.Immer wieder schön anzuschauen - die Patrouille de France.Auf die PAF können die Franzosen zurecht stolz sein.

Die Klemm Kl35 bot nur ein sehr eintöniges Flugprogramm, während es der Pilot...

Die Klemm Kl35 bot nur ein sehr eintöniges Flugprogramm, während es der Pilot... 

Das Flugprogramm wurde von einigen Fallschirmspringern mit einer Punktlandung vor der VIP-Tribüne eröffnet. Was folgte war für die Liebhaber klassischer Flugzeuge sicherlich eine Augenweide. Mir persönlich war die Show etwas zu Propellerlastig, mit verursacht durch das Fernbleiben der angekündigten Magister und Vampire. Natürlich waren bei den Klassikern auch ein paar Highlights dabei, vor allem die Darbietungen der Mustang, Corsair und nicht zu vergessen der B-17. Die Jetfahne wurde hochgehalten von den Breitlings, den Mirage 2000 C & D, einem Alpha Jet und der Patrouille de France.

Das Programm der Hubschrauber umfasste eine nachgestellte Anti-Terror (?) Szene der Gendarmerie (vielleicht war's auch einfach nur ein böser Bube ;) mit einem AS-350 Ecureuil, eine Vorführung einer Gazelle der Armée de Terre sowie einen Tanz zweier Robinsons (Patrouille Tango Bleu). Letzterer wurde musikalisch begleitet durch die Durchsagelautsprecher.

Alles in Allem war es eine Runde Sache, etwas schwächer als beim letzten Mal (2002) wegen der fehlenden internationalen Beteiligung am Flugprogramm aber immer noch deutlich mehr als man in Deutschland geboten bekommt. 

Frank Richter,
Frank's Webtrash

Publiziert am 11. November 2009

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