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Unimog U1300 L THW

von Jens Lohse (1:24 Revell)

Unimog U1300 L  THW

Das Vorbild:

Die beim THW verwendeten Unimog stammen fast ausschließlich aus den Beständen der Bundeswehr, wurden wieder aufbereitet und entmilitarisiert. Je nach Baulos unterscheiden sie sich in einigen Details, einige haben noch die flache BW-Plane, andere eine höhere Plane oder auch eine kastenförmige Version.

Das Modell:

Nach dem Erscheinen des Unimog in der BW-Version hatte ich ein Modell des THW-Fahrzeuges in Planung. Ich besorgte mir entsprechende Decals von TL-Decals und machte mich auf den Weg zum THW Elmshorn, um dort Vorbildfotos zu schießen. Leider hatte der Unimog eine andere Plane als das Modell, und so wurde nach einiger Zeit das Projekt erst einmal zurückgestellt. Dann brachte Revell im Jahre 2010 den Unimog in der THW-Version auf den Markt, der zwar mit meinem Vorbild nicht viel gemeinsam hatte, aber den drei Fahrzeugen, die als Decalversion beiliegen ganz gut entspricht. Ich wählte die Version des OV Bad Orb, dessen Plane auch höher ist als beim Modell dargestellt. Ein Kritikpunkt sind natürlich wieder die Reifen, die in keiner Weise dem Vorbild entsprechen. 

Der fertige Rahmen
Der fertige Rahmen

Der Bau:

Zuerst entstand der Rahmen mit Motor und allen Anbauteilen. Hier sind die Bauteile allseits bekannt mit den bekannten Schwächen, die auch schon in anderen Bauberichten beschrieben sind. Der Rahmen erhielt vorne einen Ölwannenschutz, die Löcher in den Trittstufen des Einstiegs wurden aufgebohrt. Interessant wird es in Baustufe 53, dort sind in die Ladefläche und in das Fahrerhaus diverse Löcher zu bohren, um die erweiterte Lichtanlage eines modernen Unimogs installieren zu können. Danach geht es im Bauplan problemlos weiter.

Mein Modell sollte ein Planengestell erhalten, um die Innenseite des Aufbaus interessanter zu gestalten. Für das Gestell verwendete ich 2mm Aludraht aus dem Bastelbedarf und 1mm Sheet, dem ich mit grobem Schleifpapier eine Holzmaserung einritzte. Die Halterungen für die Bretter sind nur aufgemalt. Die Reifen wurden mit Stahlwolle gealtert, um ihnen den Glanz zu nehmen und anschließend mit einer Flüssigkeit aus Künstlerkreide und Spiritus eingerieben, um eine gebrauchte Optik zu erhalten. Der Suchscheinwerfer wurde mit 0,3mm Kupferdraht verkabelt und die Antenne auf dem Fahrerhaus wurde aus Glasfaser erstellt, dadurch ist die Gefahr gebannt, sie bei nächster Gelegenheit abzubrechen.

Links der unbehandelte Reifen, daneben der gealterte Reifen
Links der unbehandelte Reifen, daneben der gealterte Reifen

Die Lackierung:

  • Revell 360-Motor und Reservekanister
  • Revell 302-Rahmen
  • Revell 51-Fahrerhaus und Seiten der Ladefläche
  • Revell 04-Kotflügel
  • Revell 350-Plane(aufgehellt)
  • Revell 301-Plane Oberseite
  • Humbrol 113-Roststellen an den Staukästen

Fazit:

Ein schöner Bausatz, endlich einmal ein Fahrzeug des THW nach diversen Feuerwehren. Revell hat es verstanden, aus dem betagten Kit des Unimog einen echten Hingucker zu entwickeln, für den erfahrenen Modellbauer ist der Kit Bastelspaß pur!

Vielen Dank an Robert, der es mir ermöglichte, die Vorbildfotos zu machen!

Weitere Bilder

Unimog U1300 L  THWUnimog U1300 L  THWLeider sind immer noch die falschen Reifen im Kit!Unimog U1300 L  THWUnimog U1300 L  THWDer Suchscheinwerfer wurde verkabelt.Unimog U1300 L  THW
Auch das Funkgerät wurde verkabelt.Unimog U1300 L  THWLeichter Rostansatz an den Staukästen.Der Unimog des OV Elmshorn.  Foto-C Jens LohseDas nachgebildete Planengestell.

Unimog U1300 L  THW

 

Jens Lohse

Publiziert am 27. August 2011

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