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9P148 auf SPW-40P2

Nationale Volksarmee

von Manuel Leyva (1:72 S-Model)

9P148 auf SPW-40P2

Zum Original

Ab 1982 erhielt die Nationale Volksarmee (NVA) das Startfahrzeug 9P148 auf SPW-40P2. Als Bewaffnung dienten PanzerAbwehrLenkRaketen (kurz PALR) der Typen „Konkurs“ und „Fagott“. Dabei konnten auch beide PALR-Typen kombiniert aufmunitioniert werden. Das Fahrzeug konnte feindliche Fahrzeuge auf einer Entfernung von 75 m bis 4000 m bekämpfen. Dies konnte auch während der Fahrt bei max. 60 km/h geschehen. Das Anvisieren erfolgte über die Optik auf der Kommandantenluke. Visier und Startschienen waren miteinander verbunden.

9P148 auf SPW-40P2

Zum Modell

Bei dem Bausatz dieser Panzerabwehrversion handelt es sich um den identischen Bausatz des BRDM-2, der bereits auf Modellversium in der Bausatz-Besprechung vorgestellt wurde. Er unterscheidet sich lediglich in der Verpackung. Der Bausatz ist von sehr guter Qualität und ist eine wahre Alternative zu dem ACE-Bausatz.

Gebaut wurde der SPW „Out of Box“. Allerdings gibt es einen groben Fehler. Die Antenne, wie sie in der Anleitung gezeigt wird, ist nicht korrekt. Daher musste die Ausbuchtung der Antennenwurzel zugespachtelt werden. Die korrekte Anbringung erfolgte in Eigenbau aus Plasteresten. Korrekterweise befindet sich die Antenne an der, im Original zugeschweißten, Schießscharte auf der Kommandantenseite. Die Montage ging, aufgrund der sehr überschaubaren Anzahl der Teile, sehr rasch vonstatten. Bemalt wurde der SPW-40P2 diesmal im Dreifarben-Sommertarnanstrich, wie er per Dienstvorschrift vom 1. März 1988 angeordnet wurde. Als Grundfarbe diente Humbrol 117 (US light green). Als Ergänzungsfarben wurden Humbrol 93 (desert yellow) und 98 (chocolate) aufgetragen. Aufnahmen von Fahrzeugen in diesem NVA-Tarnanstrich gibt es keine. Lediglich die Dienstvorschrift K 052/3/016 "Verzerrungsantrich an Kampftechnik, Bewaffnung und Ausrüstung" zeigt Dreiseitenansichten diverser Fahrzeuge. Bereits einen Monat später wurde die Dienstvorschrift geändert und das bekannte Tarnkleid aus Olivgrün, Dämmergrau und Schwarzgrau eingeführt. Die Gebrauchsspuren wurden mit Revell-Aqua-Farben sowie weiteren Emailfarben aufgetragen (Washing und Trockenmalen). Die Decals stammen von TL-Decals.

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Quellen

  • Siegert, Jörg: Typenkompass Panzer der NVA, Radfahrzeuge 1956-1990, Motorbuchverlag, 2009.
  • Kopenhagen, Wilfried: die Mot-Schützen der NVA von 1956 bis 1990, Barett Verlag, 1995.

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9P148 auf SPW-40P2

 

Manuel Leyva

Publiziert am 18. Dezember 2013

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