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SPW-80

Nationale Volksarmee

von Manuel Leyva (1:72 Trumpeter)

SPW-80

Zur Idee:

Was wäre, wenn die Nationale Volksarmee noch existieren würde? Diese Frage beschäftigt sicherlich so manchen NVA-Modellbauer, so auch mich. Daher entschloss ich mich, ein Fahrzeug der NVA in den 90er Jahren zu bauen. Nach kurzer Recherche stieß ich im Typenkompass „Panzer der NVA - Radfahrzeuge 1956 – 1990“ auf die Antwort. Ende der 90er Jahre sollten Schützenpanzerwagen vom Typ SPW-80 (russ. BTR-80) in der NVA eingeführt werden, um die bis dahin längst überholten SPW-60 zu ersetzen.

SPW-80

Zum Original:

Grundlage für die Neuerungen am 1980er-Modell der BTR-Serie gegenüber dessen Vorgängertypen waren die Erfahrungen, die die sowjetischen Truppen im Afghanistan-Krieg machten. Die wichtigste Veränderung betraf das Antriebsaggregat. Statt der beiden Benzinmotoren im Heck des BTR-60 und BTR-70 wurde ein einzelner wassergekühlter Dieselmotor eingebaut. Dieser war zuverlässiger und verbrauchte weniger Treibstoff. Der Drehturm wurde modifiziert, um eine größere Richthöhe (ca. 60° Rohrerhöhung maximal) der Bordbewaffnung zu ermöglichen. Um den Insassen beim Verlassen des Schützenpanzers mehr Schutz zu geben, wurden die Seitenluken umgestaltet. Diese sind nunmehr horizontal geteilt und klappen teils nach vorn (und decken den Schützen), teils nach unten (als Stufe). Gegenüber den Vorgängern wurden die Schützenluken anders platziert. Zwei Luken für Maschinengewehre (z. B. RPK) weisen nach vorn. Drei weitere Luken je Seite wurden für Sturmgewehre eingesetzt. Auch zur Heckseite weisen zwei Schießluken. Wie bei allen BTR-Fahrzeugen bietet seine leichte Panzerung nur Deckung gegenüber Schützenfeuer, er ist jedoch sehr mobil und voll schwimmfähig. (Quelle: http://wapedia.mobi/de/)

SPW-80

Zum Modell:

Der Bausatz von Trumpeter ist der einzig verfügbare Bausatz dieses BTR-Typs im Maßstab 1:72. Ich habe ihn „Out of Box“ gebaut. Der Bau ging zügig und ohne Probleme vonstatten. Die Qualität ist auch sehr gut. Bemalt habe ich den SPW-80 im NVA-typischen Dreifarbtarn der Ende 80er Jahre. Als Grundfarbe diente mir Humbrol 117, meines Erachtens der beste Grünton für NVA-Fahrzeuge (80er Jahre). Ergänzend dazu wurden Tarnflecken (Revell 76 und 8) aufgetragen. Die Gebrauchsspuren wurden mit Revell-Aqua-Farben aufgetragen (Washing und Trockenmalen).

SPW-80

SPW-80

Manuel Leyva

Publiziert am 27. August 2010

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