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T-54

Nationale Volksarmee - 1957

von Manuel Leyva (1:72 verschiedene Hersteller)

T-54

Zum Original

Der T-54 gehörte zu den ersten wirklichen Nachkriegspanzern in der Nationen Volksarmee (NVA). Diese erhielt ihre ersten 42 Panzer Ende April 1957. Im Oktober desselben Jahres folgten weitere 125 Stück. Eingesetzt wurden sie im 15. Panzerregiment der 7. Panzerdivision in Dresden. Alle Fahrzeuge wurden gebraucht von der Gruppe sowjetischer Streitkräfte in Deutschland (GSSD) gekauft. Produziert wurden die Panzer 1954/1955.

Charakteristisch für diese frühe Version des T-54 sind der noch fehlende Stabilisator, die Panzerkanone ohne Ejektor, der einzelne Scheinwerfer sowie die sog. Spinnenlaufrollen. Weiterhin verfügte der T-54 über keine UF-Ausrüstung.

Nach kurzer Zeit wurden die T-54 der NVA auf ihre spezifischen Belange nachgerüstet. Diese Umrüstung beinhaltete u. a. zwei 200 l Fässer am Heck, zwei Nebelrollen auf den Panzerabdeckungen sowie NVA-typische Verladekeile und eine neue Bordsprechanlage. Die nächste Umrüstungsphase 1959/1960 beinhaltete die Installierung einer UF-Anlage sowie neue Laufrollen, die beim T-55 übernommen wurden.

Die ersten Fahrzeuge der NVA besaßen noch keine Hoheitsabzeichen, da diese erstmals im Herbst 1963 beim Manöver „Quartett“ verwendet wurden. Offizielle Einführung war im Januar 1964.

T-54

Zum Modell

Als Ausgangsmodell dienten mir der T-54B von Trumpeter, das Umbauset „T-54 full spider wheels“ von Modell Trans Modellbau sowie das Alurohr „100mm D-10S“ von ABER. Das Umbauset ist sehr sauber gegossen und ließ sich somit sehr gut verarbeiten. Da dem Trumpeter-Bausatz keine Fässer beilagen, aber die entsprechenden Montagebuchsen vorhanden waren, mussten diese zunächst zugespachtelt werden, da das Original von 1957 auch keine Fässer besaß. Weiterhin ergänzte ich den Wannenbug mit einem eigenen Flutbrett für den Einzelscheinwerfer und den Turm mit einer zusammengerollten Plane. Diese Maßnahmen erfolgten im Eigenbau. Außerdem erfolgte der Bau der Turmhaltegriffe in Eigenregie aus dünnem Messingdraht, da mir die Plasteversion aus dem Bausatz zu bullig erschien.

Bemalt wurde das Modell mit Humbrol 117. Die Alterung erfolgte durch Washing und Trockenmalen. Die Decals stammen aus der Restekiste.

T-54

Quellen

  • Die Kampfpanzer der NVA, Militärfahrzeuge Band 16, Spielberger/Siegert/Hanske, 1996, Motorbuchverlag

  • Typenkompass Panzer der NVA, Jörg Siegert, 2008, Motorbuchverlag

Weitere Bilder

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Manuel Leyva

Publiziert am 23. Juni 2012

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