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Fokker E.III

Stripdown

von Frank Barkhofen (1:72 Eduard)

Fokker E.III

Die Reihe der bereits hier gezeigten Eduard Stripdown Flugzeuge möchte ich heute mit einem weiteren, vor langer Zeit gebauten Modell fortsetzen - der Fokker E.III in 1:72. Es war mein zweites Modell dieser Reihe.

Fokker E.III

Fokker E.III

Das Original ist weit bekannt, wer nachlesen möchte, findet einen schönen Artikel bei Wikipedia. 

Fokker E.III

Fokker E.III

Auch dieses Modell wurde gelötet, außer den wenigen Kunststoffteilen,  z. B. Motor, Motorhaube sowie Luftschraube (damals habe ich noch keine Holzluftschrauben gefertigt). Da die vorgesehenen Holme auch nur Ätzteile waren, kamen sie mir zu instabil vor und ich habe sie durch Messingprofile 0,6 x 1,0 mm ersetzt. Diese habe ich soweit dünner geschliffen, bis sie in die Tragflächenrippen passten und ebenfalls verlötet. Daher sind die Flügel nun deutlich robuster. Der Rumpf wurde mit Gunze-Farben und Airbrush Fokker-Grün lackiert, die Tragflächen nach einer beigen Acryl-Grundlage mit einer "Holzsimulation" mit Ölfarben. Die Polierflecken auf den Aluteilen sind in einer helleren Metallfarbe gepinselt.

Fokker E.III

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Fokker E.III

 

Da durch die Konstruktion des Fahrwerks aus Ätzteilen die Streben "im Wind standen", habe ich das Fahrwerk aus Messing von scratch neu gebaut.

Fokker E.III

Fokker E.III

Die Maschine wurde mit unsichtbarem Nähgarn verspannt, auch die Auskreuzung zwischen den Holmen samt Stützen gehörte dazu und sah schon mal ganz gut nach einem Fokker Eindecker aus. Allerdings, im Vergleich mit Farbfotos der in einem Londoner Museums von der Decke hängenden originalen Maschine, auch ohne Bespannstoff, fehlte mir noch etwas! Der Clou sind die Anti-Flatterbänder zwischen den Tragflächenrippen, die im Original breite flache Bänder waren. Wie soll man das in 1:72 darstellen? Alle dünnen Fäden wirkten auf der Tragfläche wie Seile und waren viel zu steif. Die Lösung war Zahnseide, allerdings war diese noch zu breit. Per Skalpell wurde sie noch gedrittelt und dann sorgfältig in die Tragflächen gefädelt. Vor der Verspannung wäre das einfacher gewesen!

Fokker E.III

Fokker E.III

Wer das Modell noch mit dem originalen Stripdown vergleichen möchte, hier gibt es die Bilder aus London.

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Fokker E.III

 

Fazit

Mit der Wirkung des Modells bin ich zufrieden. Sicherlich hat das Modell die eine oder andere Problemzone, bei neueren Modellen hatte ich dazugelernt, zeigt aber sehr schön die Konstruktion eines Fokker-Eindeckers.

Frank Barkhofen

Publiziert am 08. Oktober 2020

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