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Whippet Mk. A

Weiße Armee, 1920

von Philipp Gross (1:35 Meng Model)

Whippet Mk. A

Zur Ergänzung der schweren Panzer Mark I entwickelte der britische Panzerpionier William Tritton ab 1916 einen leichteren und schnelleren mittleren Panzer, welcher ab Dezember 1917 als Medium Tank Mark A zum Einsatz kam. Angetrieben von zwei 45 PS Vierzylinder-Tylor-Motoren kam der Panzer auf eine Höchstgeschwindigkeit von rund 13 km/h. Dies war mehr als doppelt so schnell wie die schweren britischen Tanks Mark I bis V, was ihm den Spitznamen „Whippet“ einbrachte, nach der englischen Windhundrasse. Bewaffnet war das Fahrzeug mit vier 8mm Hotchkiss-MGs, die Besatzung bestand aus Kommandant, Fahrer und MG-Schütze.

Whippet Mk. A

In britischen Diensten bewährte sich der Whippet relativ gut, auch wenn die schwierige Steuerung der beiden Motoren und die durch Hitze und Abgase unerträglichen Bedingungen im Inneren bemängelt wurden. Nach dem Waffenstillstand im November 1918 folgten weitere Einsätze im Irischen Unabhängigkeitskrieg sowie im Russischen Bürgerkrieg zur Unterstützung der antikommunistischen Weißen Armee. Ein solches Fahrzeug diente als Vorbild für mein Modell.

Whippet Mk. A

Das Modell stellt einen Whippet dar, wie er 1920 bei Kachowka in der Ukraine zum Einsatz kam. Es handelt sich um den noch recht neuen Meng-Bausatz in 1:35, welcher weitestgehend aus der Schachtel gebaut wurde. Nennenswerte Probleme beim Zusammenbau gab es nicht, allerdings musste die Kabine mit viel Kraft auf das Fahrwerk gepresst werden, bis der Kleber ausgehärtet war. Die einzige Ergänzung ist die Umwicklung der Auspufftöpfe mit feinem Garn, um die beim Original aus Asbest bestehende Isolierung nachzubilden. 

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Interessanterweise liegen die Decals für diese Version dem Bausatz zwar bei, sind in der Anleitung aber nicht erwähnt. Eine Farbtafel aus Armored Units of the Russian Civil War (Osprey New Vanguard Nr. 83) diente daher als Vorlage.

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Bemalt habe ich wie üblich mit Tamiya-Farben, die Alterung besteht aus Ölfarben und Pigmenten aus dem Künstlerbedarf. Die kleine Dioramabasis besteht aus dem Deckel einer kleinen Holzkiste, der Untergrund wurde mit Strukturpaste und Künstlerpigmenten gestaltet. Der Stacheldraht wurde nach diversen Anleitungen aus dem Internet selbst gewickelt. Die Grasbüschel sind aus dem Modellbahnzubehör der Firma Noch.

Weitere Bilder

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Philipp Gross

Publiziert am 22. Dezember 2016

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