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U-Boot I-400

Japanisches U-Boot

von Norbert Thiel (1:700 Pit-Road)

U-Boot I-400

Geschichtliches:

Die drei Schiffe der I-400-Klasse der japanischen Marine waren in ihrer Konzeption sehr modern und ihrer Zeit um Jahrzehnte voraus. Sie waren zum damaligen Zeitpunkt die größten U-Boote der Welt mit einer Länge von über 400 Fuß und einer Verdrängung von 3530 tons (im aufgetauchten Zustand). Sie waren kleine tauchfähige Flugzeugträger, die in ihrem riesigen Hangar drei Schwimmerflugzeuge vom Typ Seiran sowie die Munition für diese Flugzeuge mit sich führten.

U-Boot I-400

Die Schiffe waren mit Schnorchel, Radar, Radarwarngeräten und einer Tankkapazität für 37500 Seemeilen ausgerüstet (1,5 mal um die Welt). Sie waren mit einer 5,5 inch Gun, 10 25mm Flaks und 8 Torpedorohren bestückt. Trotz ihres technischen Vorsprungs kamen sie wie die deutschen Type XXI U-Boote zu spät, um den Kriegsausgang in irgendeiner Form zu beeinflussen. Bekannt geworden sind diese Schiffe durch den geplanten Angriff auf den Panamakanal. Erst das Kriegsende setzte dieser bereits gestarteten Unternehmung ein Ende.

U-Boot I-400

Das Modell

Mein Modell der I-400 stammt aus einer Form der bekannten Firma Pit Road, die uns in den letzten Jahren mit sehr vielen neuen Modellen im Sammlermaßstab 1:700 erfreut. Die meisten dieser Modelle betreffen die japanischen und amerikanischen Marineverbände des 2.Weltkriegs. Die Detaillierung der überwiegenden Zahl der Modelle ist erstklassig und wird nur von sehr guten Resinmodellen eventuell übertroffen.

U-Boot I-400

Das Modell wurde aus dem Kasten gebaut, einzige Änderung war der Einbau eines kleinen Deckteils, um den Flugzeughangar glaubhaft offen darstellen zu können. Das Boot sollte bei den Vorbereitungen zum Start eines Seiran-Flugzeugs gezeigt werden, deshalb sollte es auch in seinem Element dargestellt werden. Die Ätzteile stammen von Tom´s Modelworks, die Figuren von Tom´s und GMM.

U-Boot I-400

Die Bemalung erfolgte wie immer mit selbstgemischten Farben der Firma Tamiya mit der Spritzpistole, alle Details wurden mit Humbrol und Agama-Farben ausgeführt. Die Takelage ist stretched-sprue, das Wasser erfolgte mit Methode "Michael", d.h. mit Holzspachtel aus dem Baumarkt, der mit Humbrol Blau bemalt und dann mit mehreren Lagen Glanzlack versehen wurde. Kleine Wellenkämme werden mit matter weißer Farbe angedeutet. Es war eines meiner ersten Modelle mit Fotoätzteilen, aber ich bin auch heute noch ganz zufrieden mit dem Ergebnis.

Norbert Thiel

Publiziert am 25. September 2005

Die Bilder stammen von Martin Kohring.

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