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Prinz Eugen

von Frank Mennigke (1:700 Revell)

Prinz Eugen

Geschichte

Als dritter Kreuzer der Hipper - Klasse (Kreuzer "J") am 23.04.1936 auf Kiel gelegt, am 22.08.1938 vom Stapel gelaufen, wurde der schwere Kreuzer Prinz Eugen am 1.8.1940 auf der Krupp Germaniawerft in Kiel in Dienst gestellt und hatte eine Wasserverdrängung vom max. 19.042 Tonnen. Nachdem sie zusammen mit der Bismarck die Hood versenkte, trennte sich die Prinz Eugen von der Bismarck wegen Problemen mit der Antriebsanlage und lief am 01.06.1941 in Brest ein. In der Folgezeit wurde der im Dock liegende Kreuzer mehrmals von britischen Bombern angegriffen und dabei am 02.04.1941 zweimal schwer getroffen. Am 11.2.1942 schaffte sie von Brest aus einen Blockadedurchbruch durch den Kanal (Operation "Ceberus"). Durch einen Torpedotreffer durch das britische U-Boot "Trident" wurde ihr am 23.2.1942 das Heck abgeknickt; nach der Reparatur wurde sie gegen russische Küstenziele eingesetzt. Als Kriegsbeute der Amerikaner wurde sie am schließlich 15.11.1947 bei einem Atombombentest am Bikini-Atoll versenkt.

Prinz Eugen

Technische Daten

  • Länge über alles: 212,5 m
  • Breite: 21,8 m
  • Tiefgang: 7,2 m
  • Antrieb:3 Getriebeturbinen von BBC mit zusammen 97.152 KW und Dampfversorgung durch 12 ölgefeuerte Wagner-La-Mont-Kessel
  • Leistung an den Wellen: 110.000 PS
  • Höchste erzielte Leistung 136.000 PS
  • Höchstgeschwindigkeit: 32 kn über 3 Schrauben
  • Höchste erzielte Geschwindigkeit: 33,5 kn, im Herbst 1940
  • Bewaffnung: Schwere Artillerie: 8 x 20,3 cm L/60 in 4 Doppeltürmen, 12 x 10,5 cm Schnell-Ladekanonen in 6 Doppellafetten, 12 x 3,7 cm in 6 Doppellafetten, # (diese ab November 1944 ersetzt durch 20 x 40-mm-Bofors-Maschinenkanonen in Einzellafetten), 8 (bei Indienststellung) bis maximal 56 (November 1944) x 2 cm MK in Einzel-, Doppel-, und Vierlingslafetten

Prinz Eugen

Das Modell

Direkt aus dem Kasten gebaut erhält man leider nur ein Modell, das meinen Ansprüchen überhaupt nicht genügt. Deshalb entschloss ich mich zur Darstellung der leichten Bewaffnung und anderer Details mehrere Bausätze der Graf Spee von Revell zu verwenden. Ausgetauscht wurden: Alle 10,5cm Flaks, alle 3.7 cm Flaks sowie die 2cm Einzelflaks und natürlich alle Beiboote.

Prinz Eugen

Die Zurüstteile

Es kam ein Fotoätzteilesatz von GMM zum Einsatz, von dem ich die Relings und das FuMo verwendete.

Prinz Eugen

Prinz Eugen

Fazit

Sicherlich ein teurer Spaß, wenn man mehrere Bausätze "schlachtet", um ein Modell zu bauen, das meinen Ansprüchen genügt.

Frank Mennigke

Publiziert am 12. November 2005

Die Bilder stammen von Martin Kohring.

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