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HMS Opportune G 80

von Paul Neuhaus (1:700 Tamiya)

HMS Opportune G 80

Das Modell hatte ich bei meinem letzten Englandurlaub bei Dorking Modells gekauft. Dort bin ich auf Anraten von Jim Baumann, den ich ein paar Tage vorher besucht und kennengelernt hatte, vorbeigefahren. Ein recht kleiner gemütlicher Laden mit einem sehr netten Inhaber, der haufenweise Modellbausätze aller Kategorien bis unter die Decke gestapelt hat. Unter anderem erstand ich den oben genannten Kit, der zu meiner Überraschung zwei kleine Schiffsmodelle enthält. Man kann zwei verschiedene oder gleiche Schiffe dieser Klasse bauen. Die entsprechenden Teile für beide Versionen sind im Kit enthalten. Dorking Modells hat übrigens nun auch einen Online-Shop mit zum Teil günstigen Preisen. Allerdings sind seine Versandkosten horrend hoch, was eine Online Bestellung von Deutschland aus uninteressant macht. Schade.

HMS Opportune G 80

Zur Vervollständigung bzw. Verschönerung der Modelle habe ich dann noch die passenden PE Sätze von WEM bestellt und bin von deren Qualität begeistert. Der PE Satz ist aus Stahl (wie bei Saemann) und daher nicht so empfindlich wie die Messing PE Sets, lässt sich aber trotzdem hervorragend verarbeiten.

HMS Opportune G 80

Der Bausatz als solcher ist ebenfalls sehr zu empfehlen. Gute Qualität der Teile und hohe Passgenauigkeit. Das einzige Manko war, dass am Rumpf und an den Aufbauten keinerlei Bullaugen vorhanden waren. Diese muss man selbst positionieren, anzeichnen und ausbohren. Gleiches gilt für die Ankermulde am Bug, die ziemlich nachgearbeitet werden musste.

HMS Opportune G 80

Lackiert habe ich dieses Modell diesmal komplett (Rumpf, Deck und Aufbauten) mit der Airbrush und nicht mit dem Pinsel. Der Arbeitsaufwand ist zwar erheblich höher (vor allem das ständige Reinigen der Pistole) aber ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Verwendet wurden hierfür verdünnte Gunze Farben, die ich auch sehr empfehlen kann (wenn man denn die Gläschen aufbekommt...).

HMS Opportune G 80

Das Wasser ist diesmal nicht aus Silikon. Hierfür habe ich eine von einem Kollegen aus dem Modellboard (Nickname Panzerchen - danke an ihn an dieser Stelle für den nützlichen Tipp) empfohlene Seefolie, wie sie für Eisenbahnanlagen verwendet wird, genommen und auf ein Brettchen geklebt, das vorher mit passenden Farben bemalt wurde. Mit dem Resultat bin ich ebenfalls sehr zufrieden und werde diese Methode sicherlich künftig öfters verwenden.

HMS Opportune G 80

Gerriggt wurde mit gestrecktem, schwarzem Gußgrat und die Fahne habe ich diesmal nach der von Martin Kohring empfohlenen Methode durch vorheriges Anbringen der Decals auf Alufolie gefertigt. Das Ergebnis hat mich überzeugt. Danke für den Tipp.

HMS Opportune G 80

Mit dem Weathering habe ich ich mich bei diesem Modell etwas "zurückgehalten" und nur dezent mit stark verdünntem Klarlack (Matt) und passenden Pigmentfarben die einzelnen Stellen bestrichen. Die Seile sind aus dünnem Kupferdraht, welchen ich um eine Stopfnadel gewickelt, abgezogen, plattgedrückt und mit passender Farbe (Hanf - Humbrol N° 168) lackiert habe.

HMS Opportune G 80

Paul Neuhaus

Publiziert am 09. November 2006

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