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McDonnell Douglas TA-4F Skyhawk

von Michael Riedel (1:72 Fujimi)

McDonnell Douglas TA-4F Skyhawk

Ein weiterer Bausatz aus der 1:72 Fujimi A-4 Skyhawk Reihe. Diesmal in der Ausführung der TA-4J, welchen ich zur TA-4F modifiziert habe, da ich noch ein paar schöne alte Aufkleber von Microscale hatte. Ebenso wie bei der Aggressor A-4E habe ich die Fahrwerksschächte mit etwas Kupferdraht und Plastiksheet verfeinert, die Betankungssonde aus einem Schweißdraht und den Fanghaken aus einer Nadel gefertigt. Die Originalteile der letztgenannten sind leider nicht rund im Querschnitt, sondern eher oval. Der Vorflügelbereich wurde auch wieder so bearbeitet, dass der Übergang zum Hauptteil der Tragfläche ohne Kante ist und die Anlenkbolzen der Vorflügel wurden aus Kupferdraht neu erstellt. Als Zubehör kamen erneut die Nozzle und Hauptfahrwerksräder von Quickboost zum Einsatz, außerdem ein paar Escapac Sitze von Pavla. Da TA-4J keine Waffenanlage hatten, mussten selbstverständlich die Rohre der 20mm Colt Kanonen nachgebildet werden. Dies geschah mit Hilfe von Teilen von Injektionsnadeln, welche über eine Nadel geschoben wurden.

McDonnell Douglas TA-4F Skyhawk

Diesmal entschied ich mich dafür, die Maschine so darzustellen, wie sie an der Last-Chance Position, nach dem Ziehen der Sicherungsstifte der Waffen, zu sehen gewesen wäre. Hier haben Skyhawks eine sehr interessante Konfiguration der Landeklappen/Spoiler. Dafür wurden die Flügel an der Hinterkante im Bereich der Landeklappen aufgetrennt und die Klappen auf 15º sowie die Spoiler voll ausgefahren wieder angebracht. Die Pilotenfiguren selbst stammen aus einem Hasegawa „Pilot and Ground Crew" set und wurden in ihrer Körperhaltung entsprechend modifiziert, um lässig unter der teilgeöffneten Cockpithaube auf ihre Startfreigabe zu warten.

McDonnell Douglas TA-4F Skyhawk

Mein Modell stellt eine TA-4F der VMAT-102 "Skyhawks" von 1975 dar. Diese Einheit, auf der MCAS YUMA beheimatet, war, bis zu ihrer Auflösung im Jahre 1987, für die Musterschulung von U.S. Marine Corps Piloten auf der A-4 zuständig. Da die Hauptaufgabe der fliegenden Einheiten der MARINES in der Unterstützung der eigenen Bodentruppen besteht, habe ich die Bewaffnung so gewählt, wie sie für einen Trainingsflug eines Inübunghalters, der aufgrund einer Tätigkeit in einem Stab nicht mehr Vollzeit fliegt, aber seine Fähigkeiten erhalten muss, typisch ist. Daher ist der mit einem Fluglehrer im hinteren Cockpit besetzte Doppelsitzer mit drei scharfen MK-82 Bomben und einem LAU-59 Raketenbehälter bewaffnet.

McDonnell Douglas TA-4F Skyhawk

Der LAU-59 Raketenwerfer ist scratch aus dem Körper eine AGM-45 "Shrike" entstanden, der TER und die MK-82 kommen aus einem HASEGAWA Waffenset und die Zusatztanks kommen aus dem Hasegawa EA-6B Bausatz. Die Fujimi Skyhawk Bausätze enthalten nur die 300-Gallonen Tanks. Jedoch sind TA-4 sehr oft mit den größeren 400-Gallonen Tanks geflogen. Außerdem gefallen mir die größeren Tanks aufgrund ihres wuchtigeren Erscheinungsbilds unter den Tragflächen der A-4 deutlich besser.

McDonnell Douglas TA-4F Skyhawk

Lackiert wurde die Maschine mit Gunze Mr Hobby Farben. Diese lassen sich hervorragend mit der Spritzpistole verarbeiten.

Die Außenaufnahmen entstanden wieder auf der Rampe von Albacete/Spanien.

McDonnell Douglas TA-4F Skyhawk

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McDonnell Douglas TA-4F Skyhawk

 

Michael Riedel

Publiziert am 16. Januar 2018

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