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Eurofighter Typhoon

von Ralf Helgert (1:48 Revell)

Eurofighter Typhoon

Zum Vorbild

Vor dem Hintergrund des kalten Krieges, der in den Siebziger und Achtziger noch allgegenwärtig war, suchte man bei der deutschen Luftwaffe nach einem Nachfolger-Kampfflugzeug, welches die F-4 Phantom ersetzen sollte. 1979 schlossen sich die Deutsche MBB und die Britische BAe zusammen und präsentierten einen gemeinsamen Entwurf für einen Delta- Flügel. Während der Planungsphase kamen noch die Länder Frankreich, Italien und Spanien in das Eurfighter-Programm. Am 27. März 1994 fand der erste Flug mit dem Prototyp DA1 statt. Ab 1997 wurden die ersten Eurofighter bei der Deutschen Luftwaffe in den aktiven Dienst eingeführt. Am 30. Juli erhielt das Jagdgeschwader 73 “Steinhoff” die ersten fünf Eurofighter.

(Textnachweis AIR DOC )

Eurofighter Typhoon

Mein Modell

Meine Typhoon stammt von der Firma Revell und ist im Maßstab 1:48 gehalten. Es zeigt einen Doppelsitzer vom JG 73 Steinhoff mit einer Sonderbemalung auf dem Seitenleitwerk vom September 2009.

Abgesehen vom nicht gerade einfachen Zusammenfügen der beiden Rumpfober- und Unterseiten in Verbindung mit dem Lufteinlauf, was wirklich einiges an Spachtelmasse verbraucht hat, bis es endlich eine versatzfreie Einheit gab, war der restliche Zusammenbau relativ einfach und ging schnell voran. Wahrscheinlich lag es am etwas verzogenen Rumpfunterteil.

Eurofighter Typhoon

Die große Cockpithaube war voller Schlieren und einer kleinen Blase, also absolut unbrauchbar. Einer Anfrage meinerseits bei Revell wegen einer neuen Cockpithaube wurde leider nicht nachgegangen (das ist mir mittlerweile schon das dritte Mal bei Revell passiert). So entschloss ich mich, trotz der schönen Cockpiteinrichtung die vorhandene Haube zu verbauen und sie mittels einer “Plane” zu verhüllen. Die “Plane” besteht aus Alufolie, die bemalt und mit einem selbst erstelltem Decal des Geschwader-Wappen noch dekoriert wurde. Das Wappen habe ich aus dem Internet und auf ein Spezialpapier der Firma Aircolor Technik ACT gedruckt. Die Triebwerkabdeckungen wurden ebenfalls aus Alufolie hergestellt. Die restlichen roten Abdeckungen von Antennen und sämtlichen Öffnungen wurden aus Bleifolie gebastelt.

Eurofighter Typhoon

Bemalt habe ich mein Modell mit dem Pinsel und den Revell Aquacolor Farben. Die Abziehbilder waren versatzfrei und sauber gedruckt und ließen sich mit etwas Weichmacher von Revell leicht am Modell anbringen. Der Bauplan ist übersichtlich gestaltet, auf dem Decal-Bogen sind auch Markierungen für eine englische Typhoon vorhanden. Zu dem Bausatz gehört noch eine umfangreiche Auswahl an Bewaffnung. 

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Eurofighter Typhoon

 

Ralf Helgert

Publiziert am 01. Mai 2019

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