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McDonnell Douglas F-4 Phantom II

USAFE, die F-4C und D beim 52. TFW Spangdahlem AB

von Jost Schreiber (1:72 Hasegawa)

Seit 1971 ist das 52. TFW auf der Spangdahlem AB beheimatet. Die F-4 Phantom II flog von 1971 bis Anfang 1994 in Spangdahlem. In drei Teilen zeige ich Modelle der F-4C, D, E, und G. Es werden alle verschiedenen Tarnanstriche und Tailcodes gezeigt. Die F-4C und D flogen nur im SEA Camo mit weißem Tailcode, später wurde bei der F-4D der Tailcode in Schwarz eingeführt. Im ersten Teil gibt es die F-4C und F-4D zusehen. Für die Lackierung habe ich Farben von Xtracolor und Gunze verwendet. An allen Modellen habe ich die Staurohre und AOAs von MasterModel angebracht. Decals kamen hauptsächlich von Microscale und Airdoc zum Einsatz. Da ich viele weiße und schwarze Buchstaben und Zahlen für die Tails brauche, greife ich auf die beiden Bögen des kleinen britischen Herstellers USAFLine zurück - tolle Qualität.

McDonnell Douglas F-4 Phantom II

Neue Resin-Vorderteile

Da ich die Bausätze von Hasegawa bevorzuge, ist es nicht leicht, F-4C und D zu bekommen. Es gibt kaum noch Modelle zu kaufen. Und wenn, dann nur zu horrenden Preisen. Deshalb habe ich kurzum neue Radomes mit Rumpfansatz aus Resin gegossen. Das versetzt mich in die Lage, einige der noch reichlich verfügbaren japanischen F-4EJ zu nehmen. Auch eignet sich die F-4J. Die Bausätze haben ja alle notwendigen Teile. Lediglich die slotted Horiz. Stabs müssen modifiziert werden.

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(E)F-4C Phantom II Wild Weasel IV 63-7596/SP, 81.TFS 1973

Für eine kurze Zeit war die 81.TFS auf der Zweibrücken AB mit dem Tailcode ZS stationiert. Im Januar 1973 kamen die F-4C nach Spangdahlem. 36 F-4C wurden für die Wild Weasel-Rolle modifiziert und erhielten eine Reihe von Antennen und eine Kamera in der linken vorderen Sparrow Aufnahme. 12 Maschinen flogen dann später in Spangdahlem. Es gab nie eine offizielle Bezeichnung EF-4C. Diese Maschine ist mit zwei AIM-7 Sparrow Raketen in den beiden hinteren Aufnahmen bewaffnet. Unter den Tragflächen trägt sie zwei AGM-45 Shrike Raketen (Alles von Eduard), vorne rechts ein AN/ALQ-119 ECM Störpod. Dieser kommt aus dem Fujimi RF-4B Bausatz und wurde ein bisschen modifiziert.

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F-4C Phantom II 64-0666/SP, 23.TFS 1973

Die Staffelfarben der 23.TFS an den Leitwerkspitzen der F-4C/Ds war bis Mitte der 1970er Jahre rot, danach blau. Diese F-4C war bei der 23.TFS bis Anfang der 1970er Jahre im Einsatz. Sie trug die frühe Form der weißen Stencils. An den inneren Pylons sind MER (Multible Ejector Rack) von Eduard angebracht. Der AN/ALQ-119 vorne links ist von Fujimi.

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F-4D Phantom II 66-8793/SP, 23. TFS 1976

Im "Bicentennial Jahr" 1976 waren die Seitenleitwerksspitzen an den F-4Ds in den amerikanischen Nationalfarben bemalt. So nahmen fünf Maschinen in dieser Konfiguration auch am NATO Tactical Air Meet 1976 in Twenthe/NL teil. Die Maschine ist mit der AN/ARN-92 LORAN Antenne bestückt, die sich auf dem Rumpfrücken befindet. An den inneren Pylons sind auch wieder MER von Eduard angebracht. Die F-4Ds mit der LORAN-Modifikation hatten an den Tragflächenenden, Höhenleitwerkenden und am Kraftstoffablass Static Dischargers zur Ableitung statischer Aufladung angebracht.

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F-4D Phantom II 66-8714/SP, 23. TFS 1981

Diese F-4D trägt den schwarzen Tailcode. Sie ist auch mit der LORAN Antenne ausgerüstet. An den inneren Pylons sind zwei SUU-21 Bomb Dispencer angebracht (Air Graphic Models), vorne links ein AN/ALQ-119 Pod (Fujimi). Die Bedeutung des weißen Bandes am Tail ist mir nicht bekannt.

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Jost Schreiber

Publiziert am 27. April 2020

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