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Supermarine Spitfire Mk.VIII

von Johannes Raber (1:32 Tamiya)

Supermarine Spitfire Mk.VIII

Zum Original:

Die Supermarine Spitfire war eines der erfolgreichsten Jagdflugzeuge des zweiten Weltkriegs und gilt seitdem als Inbegriff der Royal Air Force.

Die Mk.VIII war speziell für den Höheneinsatz konstruiert und sollte die britische Antwort auf die Fw 190 sein. Da die völlig neue Konstruktion des Flugzeugs jedoch sehr lange dauerte, wurde als Zwischenlösung die Zelle der Mk.V verbessert. So entstand die Spitfire Mk.IX, die später deutlich erfolgreicher als die Mk.VIII war.

Supermarine Spitfire Mk.VIII

Durch den eingebauten Lufteinlauf mit Filter war die Mk.VIII auch für den Einsatz in tropischen Gebieten bestens geeignet. So ist es nicht verwunderlich, dass die meisten Mk.VIII Einsätze im Pazifikraum flogen und in Europa lediglich im Mittelmeer-Raum eingesetzt wurden.

Supermarine Spitfire Mk.VIII

Zum Modell:

Bei meinem Modell handelt es sich um den wundervollen Bausatz von Tamiya Eigentlich hatte ich nie vor eine Spitfire zu bauen, aber im Laufe des Bauvorgangs gefiel mir das Flugzeug dann immer besser.

Von Anfang an war klar, dass ich eine typisch britische Maschine bauen möchte. Entschieden habe ich mich für die QJ-Q der 92. Squadron aus Treviso. Nicht zuletzt deshalb, weil ich auch mal die passenden Masken von Montex testen wollte.

Supermarine Spitfire Mk.VIII

Der Bausatz ist, wie erwartet, ein wahrer Traum. Trotz wirklich ausreichender Detailfülle, habe ich beschlossen zusätzlich das Exterior Set von Eduard zu verbauen.

Das Cockpit habe ich mit ein paar Bleidrähten von Plusmodel und diversen Placard Decals von Airscale aufgewertet. Die Gurte stammen von Eduard und waren etwas widerspenstig. Das Rückenpolster wurde aus Fimo Knete geformt. Ein entsprechendes Teil wurde von Tamiya leider vergessen. Dies sollte aber die einzige Enttäuschung bleiben.

Supermarine Spitfire Mk.VIII

Der wunderschön wiedergegebene Rolls Royce Merlin Motor samt Aufhängung ist ein Bausatz für sich und besteht (berücksichtigt man das Eduard Ätzteil-Set) aus mehr als 70 Teilen. Auch hier kamen wieder Bleidrähte zum Einsatz. Allerdings kommt man hier recht schnell an seine Grenzen. Eine vollständige Verkabelung erschien mir unmöglich. Daher nur die wichtigsten.

Supermarine Spitfire Mk.VIII

Eigentlich enthält der Bausatz Magnete, mit denen die Motorabdeckungen gehalten werden sollen. Allerdings war ein Anbringen der Verkleidungen nicht mehr möglich, da die Ätzteile auf dem Motorträger die Passgenauigkeit so stark beeinflussten, dass die Gefahr bestand, dass die Abdeckungen nicht mehr abgenommen werden können, ohne den Motor zu beschädigen. Ich will aber nicht ausschließen, dass ich da irgendwo ungenau gearbeitet habe und das alles nur meiner Dusseligkeit zu verschulden ist. Andererseits war der Fehler auch zu verkraften, da ich eh nicht vor hatte die Maschine mit geschlossener Motorverkleidung auszustellen. Wäre auch wirklich zu schade, bei dem tollen Motor.

Supermarine Spitfire Mk.VIII

Die Passgenauigkeit des Rumpfes und der Tragflächen war exzellent und bedarf keiner Spachtelarbeit.

Vor der Verwendung der Masken hatte ich ehrlich gesagt ein wenig Angst. Eine genaue Beschreibung, in welcher Reihenfolge man die Masken aufbringt und wieder entfernt, war leider nirgends zu finden. Erstaunlicherweise lief bei mir alles glatt und bis auf ein paar kleine Ausbesserungen war keine Nacharbeit nötig.

Supermarine Spitfire Mk.VIII

Das weitere Tarnschema wurde mit Hilfe von Patafix-Würstchen lackiert. Als Farben verwendete ich Tamiya XF-81, XF-82 und XF-83.

Nachdem ein paar wenige Decals aufgebracht waren und das Modell einen Überzug mit Glänzer erhalten hatte, ging es weiter mit dem Weathering. Hier wurden vor allem Produkte von AK-Interactive verwendet. Zum Schluss wurde das ganze Modell mit einer dünnen Schicht Mattlack von Modelmaster versiegelt.

Supermarine Spitfire Mk.VIII

Johannes Raber

Publiziert am 23. März 2013

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