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Grumman F6F-3K "Drone"

von Hanno Kleinecke (1:48 Eduard)

Grumman F6F-3K "Drone"

Grumman Hellcat F6F-3K und 5K Drohnen - bunte Vögel der US Navy

Nach Ende des 2. Weltkriegs rüstete die US Marine zahlreiche Grumman F5F zu funkgelenkten Drohnen um. Sie wurden unter anderem zur Zieldarstellung, als Flugziele bei der Entwicklung und Erprobung der damals neuen lenkbaren Luft-Luft Raketen und als Versuchsträger eingesetzt.

Auch bei den als Operation Crossroads in die Geschichte eingegangenen Atombombenversuchen auf dem Bikini Atoll fanden sie mit Kameras ausgestattet Verwendung.

Vom Boden von einer PKW-großen Fernsteuerung gelenkt wurden sie gestartet und in der Luft von einem fliegenden Drohnen-Controller übernommen und gesteuert.

Grumman F6F-3K "Drone"

Außergewöhnlich an ihnen waren die sehr farbenfrohen Lackierungen, mit denen sie zur besseren Erkennbarkeit versehen wurden. Dadurch wurden die sonst so kriegerisch aussehenden Maschinen auf eine fast künstlerisch anmutende Art und Weise verfremdet. Auch die Controller Maschinen waren ähnlich auffällig lackiert.

Die ungewöhnliche Erscheinung dieser Flugzeuge brachte Bernhard Schrock und mich auf die Idee, aus einem "Combo" Bausatz von Eduard jeweils einen dieser bunten Flieger zu bauen.

Grumman F6F-3K "Drone"

Der exzellente Eduard Bausatz ist die reine Freude beim Zusammenbau, reichlich detailliert und mit farbig bedruckten Ätzteilen versehen.

Einzig die Räder und der Motor wurden durch Zurüst-Teile ersetzt: die Räder entstammen einem Eduard Brassin Set, der Pratt & Whitney 2800 hingegen von Aires.

Der Motor wurde mit 0,4 mm Kupferdraht und Plastikprofilen noch weiter aufgerüstet. Lackiert wurde mit Humbrol Farben und Lifecolor Acrylfarben. Für dezentes Washing kamen verschiedene Ölfarben, Grimes und Washes von 502 Abteilung und Mig zum Einsatz.  

Die Befestigung der Abdeckbleche wurde modifiziert.
Die Befestigung der Abdeckbleche wurde modifiziert.

Die Propellerblätter des Bausatzes sind ein wenig zu breit geraten: Obscureco lieferte einen passenden und korrekten Ersatz.
Die Propellerblätter des Bausatzes sind ein wenig zu breit geraten: Obscureco lieferte einen passenden und korrekten Ersatz.

Das Heckrad war bei den meisten Hellcat-Drohnen verlängert.
Das Heckrad war bei den meisten Hellcat-Drohnen verlängert.

Der Zusatztank ist in intermediate blue lackiert.
Der Zusatztank ist in intermediate blue lackiert.

Grumman F6F-3K "Drone"

Die Abgasfahne ist eine Kombination aus Dunkelbraun (Airbrush) und Pigmenten von Tamiya.
Die Abgasfahne ist eine Kombination aus Dunkelbraun (Airbrush) und Pigmenten von Tamiya.

Die Hellcat-Dronen hatten eine modifizierte Antennenanlage, die im Modell aus flexiblem Garn von Uschi erstellt wurde.
Die Hellcat-Dronen hatten eine modifizierte Antennenanlage, die im Modell aus flexiblem Garn von Uschi erstellt wurde.

Grumman F6F-3K "Drone"

Grumman F6F-3K "Drone"

Das Ergebnis des gemeinsamen Projektes: rechts eine F6F-5K von Bernhard Schrock.
Das Ergebnis des gemeinsamen Projektes: rechts eine F6F-5K von Bernhard Schrock.

Im gegensatz zu der -3K hatte die -5K kein Rumpffenster
Im gegensatz zu der -3K hatte die -5K kein Rumpffenster

Hanno Kleinecke

Publiziert am 21. Januar 2017

Die Bilder stammen von Hanno Kleinecke und Bernhard Schrock.

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