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Nakajima Ki-43 II Hayabusa

von Matthias Erben (1:72 Hasegawa)

Nakajima Ki-43 II Hayabusa

Ein Rollout von ganz hinten aus der Vitrine. Das Modell ist von 1992... Damals standen mir zum ersten Mal reichhaltige Unterlagen zur Verfügung - das Maru-Mechanic-Heft. Außerdem war ich noch recht jung und die Lektüre von Bohdan Arcts „Kamikaze“ über den 17-jährige Taroo-San und seine „Hayabusa“ im Kampf mit „Hellcats“ lag noch nicht weit zurück. Die Maschine soll die Hayabusa des Unteroffiziers Anabuki der 50.Sentai in Burma 1942 sein. Der Hasegawa-Bausatz ist eine gute Grundlage. Es wurde alles graviert. Ein richtiger Fehler ist die Form der Höhenruder. Das wurde bei Hasegawa vereinfacht dargestellt. Weiterhin wurde am Bausatz im Cockpitbereich eine Vertiefungen dargestellt, um die Spritzgusskanzel aufzunehmen. Diesen Bereich habe ich weggeschnitten und durch gezogenes Plastikmaterial (Quarkbecher) ersetzt. Die Kanzel selbst hatte auch eine falsche Form und wurde durch eine selbstgezogene Kanzel ersetzt.

Nakajima Ki-43 II Hayabusa

Eine Besonderheit der Hayabusa waren die Fowler-„Schmetterlings“-Klappen, die dem Leichtgewicht „Hayabusa“ eine extreme Wendigkeit beim Kurvenkampf im unteren Geschwindigkeitsbereich verliehen. Die wollte ich wegen der Besonderheit ausfahren. Damals steckte die Verwendung von Fotoätzteilen noch in den Kinderschuhen. Da wurde viel mühselig aus Zelluloid und Alu-Wegwerfaschenbechern „geschnitzt“. Ein Kläppchen am Rumpf wurde geöffnet. Ich habe sogar die Steuerkabel und die Innenstruktur in diesem Bereich eingebaut, was natürlich Quatsch war. Das sieht man nur, wenn man mit einer Taschenlampe reinleuchtet. Heutzutage würde ich so etwas nicht mehr machen. Das ist nicht entscheidend für ein schönes Modell und der Aufwand ist einfach kaum gerechtfertigt.

Nakajima Ki-43 II Hayabusa

Viel wichtiger war da schon ein neuer Spinner, den ich aus Holz gedrechselt habe. Der Bausatzspinner hatte eine völlig falsche Form. Die Kühlklappen wurden aus Alublech hergestellt. Die Auswurföffnungen für die MG-Hülsen und die Kühlschlitze wurden von innen mit einem Stechbeitel ausgeschabt. Fahrwerksklappen entstanden ebenfalls aus Alu-Aschenbechern. Die habe ich immer in der Uni-Cafeteria geklaut. Ist verjährt. Die Verschmutzung wurde nach Vorbildfotos mit Kerzenruß und Tuschkasten erstellt.

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Nakajima Ki-43 II Hayabusa

 

Matthias Erben

Publiziert am 11. November 2009

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