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Avro Lancaster B. Mk.I

von Jürgen Baumgart (1:72 FROG)

Avro Lancaster B. Mk.I

Dieser Bausatz enthielt die Maschine WS-Y/LM220 mit der Nose-Art „Getting Younger every day" mit der 6t-Tallboy-Bombe, geflogen von Douglas Tweddle. Sie war u.a. an der Versenkung der Tirpitz beteiligt. Mit „Younger" war wohl eine Biermarke gemeint :-) Die gelben Bombensymbole sind wohl Nacht- und die weißen Tageinsätze gewesen. Daneben sind auch Eisenbahn- und Schiffssymbole aufgemalt. Tweddles Tochter hat in Kanada ein Museum zum Thema „Versenkung der Tirpitz" ins Leben gerufen. Näheres unter www.lancastermuseum.ca oder auch nach "Lancaster Squadrons 1944-45" von Jon Lake, 2002, suchen. Wer Lancaster in Action sucht, wird auf youtube fündig.

Avro Lancaster B. Mk.I

Gebaut wurde dieses Modell so Ende der 70er Jahre. Der Frog-Bausatz war, als ich ihn damals kaufte, auch schon nicht mehr der Jüngste. Frog produzierte wohl auch nur bis Ende der 70er Jahre. Siehe Wikipedia.

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An und für sich war der Basisbausatz gar nicht so schlecht, bis auf die Klarsichtteile.Deshalb wurden die Bugverglasung und die Verglasung vom vorderen und oberen Turmneu erstellt. Auch die Antennen waren alle zu dick, wurden selber nachgefertigt, ebenso wurden die Anlenkungen auf den Querruder-Oberseiten zusätzlich erstellt.

Die Abgasverschmutzung wurde mit Kerzenruß aufgebracht - wenn man schon vorne -zig Einsätze auf der Schnauze drauf hat, kann man meiner Meinung nach schlecht ohne Verschmutzung auskommen.

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Strittig beim Lancaster ist immer: Hatte er die Seitenfenster über den Flügelwurzeln bzw.im hinteren Bereich oder nicht bzw. waren sie übermalt? Auch bei den Ausbuchtungen seitlich in den Kabinenhaubenfenstern stellt sich die Frage: „Ja" oder „Nein"? Ohne Foto der Originalmaschine ist man da eigentlich aufgeschmissen. In diesem Fall habe ich damals entschieden, die Ausbuchtungen anzubringen und die Fenster grau aufzumalen. Und irgendwann kriegt sie wahrscheinlich mal im Zuge einer 2. Überholung eine neue Kabinenhaube, denn die Vorhandene wird meinen derzeitigen Ansprüchen nicht mehr ganz gerecht. Dennoch: Diese Lancaster war eigentlich mein erstes halbwegs gelungenes Modell, alles zuvor Gebaute wanderte in den Müll.

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Interessant die Alterungserscheinungen in den ca. 30 Jahren: Irgendwann löste sich so nach 20 Jahren die Klebenaht der Rumpfhälften hinter der Kabinenhaube und an der hinteren Rumpfunterseite. Ließ sich aber mit Sekundenkleber, nachspachteln und nachlackieren wieder beheben. Und nach längerer Zeit glich sich auch der braune Farbton auf der Oberseite wieder an.

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Ja die Farben - ein Thema für sich: Sie scheinen mit der Zeit tatsächlich etwas auszubleichen, was allerdings echt aussieht. Auch die Originale waren wohl zur Einsatzzeit mit schnell ausbleichendem Lack überzogen, der auch total matt aussieht wenn man sich die historischen s/w Bilder ansieht. Ganz anders dagegen die restaurierten Warbirds, die semi-matt bis glänzend aussehen (Überzug bzw. entsprechende Lacke) und wahrscheinlich dauerhafter lackiert sind und bestimmt auch andere Qualitäten verwenden als damals. Auf diesen Modell-Bildern sieht man diese Alterung allerdings nicht.

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Aber generell ist wohl bei einigen meiner Aufnahmen ein leichter Grünstich im Braun der Tarnung zu bemerken, das kommt wohl eventuell von meiner Filmlampe bzw. auch vom Runterrechnen. Bei diesen Bildern hier konnte ich das evtl. etwas verbessern, indem ich den Gelbkanal leicht wegnahm.

Zwei Bilder zeigen noch meine Vitrine mit ihrem Komplettinhalt: Die Lancaster, die B17 und die B24. In diese werde ich jetzt bald ein 2. Stockwerk einbauen ;-)

Weitere Bilder

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Avro Lancaster B. Mk.I

 

Jürgen Baumgart

Publiziert am 29. November 2009

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