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Curtiss SB2C-4 Helldiver

Curtiss' Biest

von Bernhard Schrock (1:48 Revell)

Curtiss SB2C-4 Helldiver

Dem Standard der 90-ger entsprechend begegnet dem Modellbauer bei dem bausatz der SB2C Helldiver viel Modell für’s Geld: eine Superdetaillierung sowohl innen wie außen. Eine Ätzplatte beinhaltet wertvolle Teile für den gelochten Drehkranz für das Zwillings-MG, den Ring mit Zündkabeln für den Motor und die äußeren „Bleche“ für die kombinierten Landeklappen/Sturzflugbremsen. Das Cockpit sieht sehr realistisch aus und gibt das ziemlich chaotische Design des Originals gut wieder.

Curtiss SB2C-4 Helldiver

Curtiss SB2C-4 Helldiver

Curtiss SB2C-4 Helldiver

Das Bausatzcockpit wurde durch das hervorragende Set des inzwischen nicht mehr existierenden Herstellers KMC ersetzt und durch scratch gebaute Teile ergänzt. Das oberhalb des Instrumentenbrettes überstehende und ca. 1 mm dicke „Dach“ sollte unbedingt dünner geschliffen werden, da es im Original aus Stoff oder Leder bestand.

Curtiss SB2C-4 Helldiver

Curtiss SB2C-4 Helldiver

Der hervorragende Monogram-Bausatz der SB2C beinhaltet Fotoätzteile für die äußeren Flächen der Landeklappen/Sturzflugbremsen, die das Original sehr gut wiedergeben und in der Großserienproduktion das maximal Machbare darstellen. Im Original war „leider“ auch die innere Struktur gelocht und gewährte einen Durchblick, so dass an dieser Stelle Improvisation erforderlich ist.

Curtiss SB2C-4 Helldiver

Curtiss SB2C-4 Helldiver

Curtiss SB2C-4 Helldiver

Nicht ganz richtig ist den Kitgestaltern der äußere Bereich der hinteren Kanzel gelungen: der Verlauf der Führungsschienen der Schiebehaube stimmt nicht und die „Führungsmulde“ endet in Wirklichkeit ca. 2 mm vor Beginn des „Turtleback“.

Curtiss SB2C-4 Helldiver

Die Original SB2C besaß rechts von der Seitenflosse ein tropfenförmiges, blaues Licht. Im Bausatz fehlt leider dieses Licht und sollte ergänzt werden.

Curtiss SB2C-4 Helldiver

Kurz nach dem Erscheinen des Kits sprach sich in der Modellbauscene ein Gerücht herum: die V-Stellung sei zu stark. Es stimmt leider und stellt den größten Fehler des Bausatzes dar. Dieser Fehler ist aber leicht behoben. Die untere Klebekante muß ca. 0,8 mm in der Mitte und zu den Rändern auf 0 mm abnehmend korrigiert werden. Eine Helling für den richtigen Winkel und vor allem für die Symmetrie ist an dieser Stelle sehr zu empfehlen.

Curtiss SB2C-4 Helldiver

Hinsichtlich der Markierung fiel die Wahl auf die „104“ von der USS Hornet (Aeromaster-Bogen Nr. SP09), die im Heft aus derv Serie „Famous airplanes“ mit einem Farbfoto dokumentiert ist. Die Maschine hatte keine Startschienen für die HVAR’s und eine sehr interessante Farbgebung (Ausbesserungen ?), die ziemlich vom Standard abwich.

Curtiss SB2C-4 Helldiver

Der Übergang zwischen der Tragfläche und dem Rumpf im Bereich der Radmulde muß verspachtelt werden.

Curtiss SB2C-4 Helldiver

Die Kühlklappen sind nicht eindeutig voneinander "getrennt". Die Gravuren zu vertiefen verbessert den Eindruck. Der obere Lufteinlass wies beim Original einige Leitbläche auf.

Curtiss SB2C-4 Helldiver

Curtiss SB2C-4 Helldiver

Curtiss SB2C-4 Helldiver

Drehachse des Fahrwerks sowie die deutlich sichtbaren Querstreben der Aufhängung fehlen im Bausatz. Ergänzend dazu erhielt das Fahrwerk einige Kabel und details.

Juni 1998
Juni 1998

Bernhard Schrock

Publiziert am 21. Mai 2004

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