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McDonnell Douglas F-4F Phantom II

von Dieter Seng (1:32 Revell)

McDonnell Douglas F-4F Phantom II

Dieses ursprünglich mit dem Pinsel bemalte Modell habe ich 2008 restauriert. Es ist meine Premiere in Sachen Airbrush, Washing und Alterung. Der Bausatz  ist aus der Schachtel gebaut und mit Academy-Piloten versehen. Mit einer Nachdetaillierung habe ich mich gar nicht erst groß aufgehalten, da ich "heiß" auf's Luftpinseln war. Die Maschine gehört(e) zum JG 74 in Neuburg/Donau. Während meiner Wehrdienstzeit (Ingolstadt) in den 80ern durfte ich mal in so einem Vogel sitzen. Es war einer der schönsten Tage meines Lebens.

McDonnell Douglas F-4F Phantom II

Die Schattierung habe ich nur mit Pastellkreiden gemacht - vom Aufhellen mit der Airbrush hatte ich da noch keine Ahnung.
Die Schattierung habe ich nur mit Pastellkreiden gemacht - vom Aufhellen mit der Airbrush hatte ich da noch keine Ahnung.

Wenn ich noch einmal eine Revell-Phantom baue, würde ich bei einer abgestellten Maschine die Lufteinläufe mit passenden Abdeckungen versehen, denn diese sind beim Modell nicht so der Brüller. Ein paar Sitze und Schubdüsen aus Resin wären sicherlich auch sinnvoll. Tja, einmal der Ungeduld nachgegeben und nicht weiter nachgedacht...

Die Rußschleudern. Dank ihnen musste man meistens nicht lange am Himmel suchen.
Die Rußschleudern. Dank ihnen musste man meistens nicht lange am Himmel suchen.

McDonnell Douglas F-4F Phantom II

Mit den Laufflächen der Warte habe ich es wohl zu gut gemeint. Die sind mir zu dunkel geraten. Es gibt ja viele Bilder der F-4F - von fabrikneu bis total verschlissen ist da alles dabei und auch diese Flächen sind unterschiedlich stark zu sehen. Meine finde ich im Nachhinein zu dunkel.

McDonnell Douglas F-4F Phantom II

McDonnell Douglas F-4F Phantom II

Blick auf die getönte Cockpitscheibe. Die Intakes sind normalerweise auch ein Stück nach innen getarnt. Ich hatte aber ein Foto, wo es nicht so aussah. Wer eine deutsche Phantom bauen möchte, sollte da genau hinsehen. 

McDonnell Douglas F-4F Phantom II

McDonnell Douglas F-4F Phantom II

Die Hoheitszeichen und Kennungen sehen auch bei etwas älter aussehenden Maschinen relativ sauber aus. Daher habe ich mich mit dem Verschmutzen selbiger sehr zurückgehalten. Die Decals stammen übrigens von Airdoc.

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McDonnell Douglas F-4F Phantom II

 

Fazit:

Aus dem Revell-Kit lässt sich meiner Meinung nach eine preiswerte und schöne F-4 bauen, wenn man es mit der Nietenzählerei nicht so genau nimmt. Klar fallen Phantomkennern da schon ein paar Sachen auf, die man ändern oder verbessern könnte. Aber man kann die Spaßbremse ja auch mal gelöst lassen und zum "in die Vitrine stellen und sich darüber freuen" reicht's mir persönlich allemal. Die Phantom und der Starfighter sind schuld an meinem Fliegervirus, denn in den 70er und 80er Jahren war noch was los in der Luft. Wenn der Bub mal wieder in den Straßengraben geradelt ist, war bestimmt so ein Vogel in der Nähe. Wen interessierte da schon die Straße.... Hier gibt es ein schönes Video, das die F-4 und den Nachfolger zeigt, man beachte die Startstreckenlänge.

Dieter Seng

Publiziert am 08. Juli 2013

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