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2cm Flak 38 auf Pz.Kpfw. I (Sd.Kfz. 101)

Tieffliegerangriff...

von Theo Peter (1:72 Verschiedene Hersteller)

2cm Flak 38 auf Pz.Kpfw. I (Sd.Kfz. 101)

Heute zeige ich euch den deutschen Flakpanzer Sd.Kfz. 101. Die Wehrmacht erkannte, dass ein geländegängiges und gepanzertes Fahrzeug zur Flugzeugabwehr im Wehrmacht-Fuhrpark fehlte. So verbanden die Techniker zwei bereits gebaute Geräte. Nämlich die 2cm Flak 38 und den Panzerkampfwagen I. Der Panzer I war zu klein, zu schlecht bewaffnet und zu schlecht gepanzert um weiter als Kampfpanzer genutzt werden zu können. So wurde die Flak 38 auf das Fahrgestell des Panzerkampfwagen I montiert. Allerdings nicht fest verschweißt, sondern abnehmbar montiert. Es gab ca. 20 Panzer dieser Art, die sich allerdings alle leicht unterschieden. Daher ist damit zu rechnen, dass viele dieser Panzer "auf dem Schlachtfeld" umgebaut wurden. Der hier gezeigte Panzer gehörte zu einer nicht weiter definierten Einheit die Panzergrenadiere im Bereich der Normandie begleitete und vor Luftangriffen schützen sollte. 

Quelle: Wikipedia

2cm Flak 38 auf Pz.Kpfw. I (Sd.Kfz. 101)

Der Panzer wurde größtenteils in Eigenregie gebaut. Die Flak 38 stammt ursprünglich von Zvezda und der Panzer I von Italeri. Der Aufbau des eigentlichen Panzer I wurde komplett demontiert. anschließend wurde die Flak 38 montiert und verspachtelt. Zusätzlich wurde aus alten Plastikresten (Altes "Bitte Motor abschalten, Vergiftungsgefahr" Schild aus dem Baumarkt) zurecht geschnitten und als Trittbleche montiert. Die Figuren stammen von Revell und Caesar Miniatures. Planen und Decken entstanden aus Papiertaschentücher. Bemalt und gealtert wurde das Modell mit matten Revellfarben. Die Decals stammen von UM und sind von geringer Qualität. Handgranaten, Gewehre, Kanister und Seile stammen von Italeri.

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Das bereits auf MV vorgestellte Diorama stellt mein bisher größtes Diorama dar. Der Gedanke war, Modelle auch einmal in einer urbanen Welt abzulichten und nicht immer nur in "freier Wildbahn". Daher entstand der Gedanke ein kleines Stadtdiorama für wenig Geld zu erstellen. Die Grundplatte ist wieder eine ca. 1 Meter x 50 cm große Holzplatte. Die Häuser wurden komplett in Eigenregie aus selbsthärtendem Ton modelliert. Bevor der Ton komplett getrocknet war, wurden mit einer Nadel feine Details wie Mauerwerk, Einschusslöcher, Schriftzüge etc. eingeritzt. Die Häuserteile wurden einzeln gefertigt, das heißt Seite für Seite. Die entsprechenden Seiten wurden anschließend mit Weißleim zu dreidimensionalen Gebilden verleimt.

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Bemalt wurden die Gebäude mit Wasserfarben. Auch die Straße entstand nach dieser Vorgehensweise. Die Balken und Dachlatten bestehen aus Balsaholz und wurden ebenfalls mit Wasserfarben bemalt. Die Steintrümmer und Dachschindeln bestehen ebenfalls aus Ton. Das ausgebrannte Autofrack ist eigentlich ein Metallspielzeugauto, welches durch Einlegen in Salzwasser und Bearbeitung mit Feuer mit viel Patina und Rost versehen wurde. Allerdings wurde das Diorama durch noch mehr Trümmerteile, Fässer, Möbel und Masten detailliert.

2cm Flak 38 auf Pz.Kpfw. I (Sd.Kfz. 101)

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Theo Peter

Publiziert am 09. September 2013

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