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Schwere 17cm Kanone 18

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von Theo Peter (1:72 Revell)

Schwere 17cm Kanone 18

Heute zeige ich euch die schwere deutsche 17cm Kanone 18. Das hier dargestellte Geschütz zeigt eine Kanone der schweren, motorisierten Artillerie Abteilung 764, welche an der Gustav Linie im Jahre 1943 in Frankreich zum Einsatz kam. Sowohl der schwere 21cm Mörser 18 als auch die 17cm Kanone 18 waren auf dem gleichen Fahrgestell aufgebaut. Den Unterschied kann man an den Rädern, der Länge und dem Durchmesser des Kanonenrohrs erkennen. Beide Geschütze stellen die Hauptgeschütze der schweren Heeresartillerie dar. Die Geschütze konnten mit Hilfe einer Protze, welche unter die Geschütze geschoben wurde, fahrbar gemacht werden.

Zugmaschine FAMO und Protze
Zugmaschine FAMO und Protze

Diese Eigenschaft machte die Geschütze mobil, was sie für die Generäle sehr wichtig machte. Die Protzen samt Geschützen wurden an ein 18 Tonnen Zuggerät (in der Regel ein FAMO) angehängt. Um den enormen Rückstoß beim Abfeuern abzufangen wurden Erdsporn und eine abgesenkte Grundplatte in die Erde gerammt sowie die Räder angehoben. Auf der Grundplatte konnte das Geschütz sogar um 360° gedreht werden. Pro Schuss brauchte eine geübte Mannschaft ca. zwei Minuten und konnte Ziele bis in einer Entfernung von 28km treffen.

Quelle: Bauanleitung Revell

Verankerung der Kanone in der Erde
Verankerung der Kanone in der Erde

Zuerst muss Revell großes Lob für die Passgenauigkeit, Details, Bauanleitung und Bausatzqualität ausgesprochen werden. Der Bau der Kanone stellte sich als sehr filigran dar. Der Bausatz besteht aus unendlich vielen winzigen Einzelteilen und verdient meiner Meinung nach die "schwerste Bausatzeinstufung" voll und ganz. Es kann sowohl ein Mörser 18 als auch eine Kanone 18 gebaut werden, diese wiederum sowohl in Feuerstellung als auch in Transportstellung.

Kanonendetail - Höhenjustierung
Kanonendetail - Höhenjustierung

Kanonendetail - Kanonenschlitten
Kanonendetail - Kanonenschlitten

Bemalt wurde der Bausatz mit matten Revellfarben und dem Pinsel. Anschließend wurde die Kanone mit grauen, braunen und rostroten Farbtönen trockenbemalt. Auch die Sprenkel-Technik wurde an der Kanone das erste Mal verwendet. Die Tarnnetze bestehen aus in Revellfarbe und Weißleim getränkten Teebeuteln. Die Tarnnetze wurden anschließend mit dem Inhalt aus den Teebeuteln bestreut.

Seitenansicht und Größenvergleich mit einer Person
Seitenansicht und Größenvergleich mit einer Person

Material und Munitionsvorrat
Material und Munitionsvorrat

Die Grundplatte stellt eine ca. 40cm x 20cm x 0,5cm große Holzplatte dar. Diese wurde mit Streugras und Erde bestreut. Anschließend wurde ein Baum und Büsche von NOCH aufgeklebt. Die Gegenstände stammen aus der Restekiste und wurden mit Revellfarben bemalt. Der FAMO stammt von Revell und wurde bereits auf MV vorgestellt. Das Kettenkrad stammt von Academy und das BMW Motorrad von Zvezda. Die Soldaten stammen von Revell (deutsche Panzergrenadiere), von Airfix (deutsches Luftwaffenpersonal) und von Zvevda (Deutsches Aufklärungsteam Funker Stoßtrupp).

Adlernest für Adler....kommen
Adlernest für Adler....kommen

Alle Figuren wurden mit Revellfarben und dem Pinsel bemalt. Bei einigen Figuren wurden durch Veränderung der Arme, Beine oder Köpfen die Haltungen verändert. Generell soll das Diorama eine Szene im Jahre 1943 in Frankreich zeigen. Ein Kanonenteam hat eine Kanone 18 aufgebaut und in Stellung gebracht. Nun versuchen zwei Soldaten (vorne, liegend) die Koordinaten der Feindstellung zu ermitteln. Die beiden Funker teilen den anderen Truppenteilen das weitere Vorgehen mit. Die Befehlshaber auf dem FAMO studieren nochmals die Karte während einer der Mechanikern die Protze überprüft.

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Schwere 17cm Kanone 18

 

Theo Peter

Publiziert am 31. März 2014

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