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Fokker D.VII (O.A.W. früh)

Ernst Udet - Jasta 4

von Peter Hochstrasser (1:72 Roden)

Fokker D.VII (O.A.W. früh)

Das Modell:

"Nothing is known of the underside!" Dieser Satz in Windsook-Datafile gilt auch für die Fokker von Udet. Es gibt keine konkreten Hinweise über die Unterseite und auch die Streifen am Oberflügel könnten schwarz oder blau gewesen sein.

Roden hat sich mehrheitlich an die Vermutungen der bekannten Heftreihe gehalten, und somit auch eher geraten, wie sie denn ausgesehen hat, ich verwendete deshalb für die ganze Unterseite der Tragflächen die Lozenge-Tarnung, außer einer unteren Hälfte des Heckflügels.

Sonst verlief der Bau ähnlich wie bei meinen Vorgängern, natürlich wieder mit den Ätzteilen von Part.

Fokker D.VII (O.A.W. früh)

Da der Motor diesmal verdeckt ist, verwende ich vom Rahmen nur den Bereich für das Cockpit, eine neue Arbeitsweise dabei ist, den Rahmen in vier Teilen einzubauen, was sich aber eher als nachteilig erwies!

Für ein effizienteres Arbeiten bei den Lozenge-Decals fertigte ich stabile Schablonen aus Papier, das erleichtert das Ausschneiden der Decals und es geht viel schneller! Nachdem alle Decals aufgetragen wurden, wird mit der Airbrush noch eine leichte Patina aus sehr hellem Braun aufgespritzt.

Als Test verwendete ich unten einmal die Decals von Roden, die farblich nicht extrem daneben lagen, im Vergleich mit denjenigen der Oberseite! Die Oberseite des unteren Flügels belegte ich mit Old Propeller-Decals.

Fokker D.VII (O.A.W. früh)

Immer wieder spannend, wenn die Farben aufgetragen werden! Roden hat sich an die "Spekulationen" von Windsook- Datafile gehalten und eine Seite des Höhenleitwerks auch in Rot mit einem weißen Balken vorgesehen. Alle Farben außer Weiß und Schwarz sind Mischungen. Die Decals ließen sich zum Teil nur mühsam anbringen, die Kreuze sind nicht passend gedruckt, für die nächste D.VII sogar unbrauchbar!

Fokker D.VII (O.A.W. früh)

Die Initiale "LO" beruht auf der damaligen Verlobten von Udet, Lo Zink, andere Quellen sprechen von Eleonore Zink.

Fokker D.VII (O.A.W. früh)

Fokker D.VII (O.A.W. früh)

Dass die verschiedenen Jastas ihre Maschinen so farbenfroh gestalteten ist der schnellen und besseren Kennung der eigenen Leute im Luftkampf zuzuschreiben, wie ich irgendwo einmal gelesen habe.

Fokker D.VII (O.A.W. früh)

Die Fokker D.VII gefällt mir ausgesprochen gut, deshalb versuche ich mit diesem Typ die Farbenvielfalt der Jastas in meiner Vitrine darzustellen, es werden also noch einige folgen ;-)

Fokker D.VII (O.A.W. früh)

Fazit:

Das ultimative Modell ist die D.VII längst nicht, da hat es zu viele "Unpässlichkeiten" am Modell von Roden und den Ätzteilen von Part! Aber der Gesamteindruck ist trotzdem beachtlich, wenn man sich Mühe gibt.

Peter Hochstrasser

Publiziert am 24. Oktober 2014

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