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Supermarine Spitfire Mk.22

73. Sqn. Royal Air Force Takila Malta

von Hans Dieter Merges (1:32 Revell)

Supermarine Spitfire Mk.22

Als ich in der Flugzeug Classic Ausgabe 7/15 eine Spitfire LF Mk. XVI der National Gunery School sah, habe ich die sofort ins Herz geschlossen.

Auf der Suche nach einem Bausatz in 1:32 habe ich lediglich die Tamiya Mk. XVI und die Revell Mk. 22/24 gefunden. Dummerweise sieht die Mk. 22 mit ihrer 5-Blatt-Schraube und der langen Schnauze noch besser aus, als die Mk. 16. Die Schwierigkeiten beim P-47-Projekt hätten mich eigentlich davon abhalten müssen, noch einmal zu einem Bausatz aus einer Uraltform zu greifen. Der noch aktuell verkaufte Revell-Bausatz basiert auf einer Form von Matchbox (1976), die Revell übernommen hat. Konnte dann aber angesichts der schönen Linie der Mk.22 nicht widerstehen und habe mir die Kiste kommen lassen.

Supermarine Spitfire Mk.22

Ergebnis: 1,5 Monate Bauzeit bei ca. 160 Stunden - wenn sie zum Schluss nicht doch recht hübsch geworden wäre, wäre mir die Luft ausgegangen.

Sie ist eigentlich eine Mischung aus Warbird und Racer und nach meinem Geschmack im direkten Wettstreit mit der Dora 13 - trotz der kuriosen Cockpittüre - der eleganteste Warbird der späten Jahre. Der lange Spinner, die Blasenhaube und das weit hinten liegende Cockpit machen die Kiste super sportlich.

Ein Rätsel hat mir das geteilte Ruderblatt aufgegeben. So etwas gibt‘s bei der Seafire FR Mk.47, um den Fanghaken, der unter dem Ruder angebracht war, auszuklappen. Vielleicht waren ja einige Modelle der Spit Mk.22 auch hierfür vorbereitet!? Der Motorträger der Mk. 24 ist breiter und mehr nach unten geneigt, als beim Revell-Modell. Evtl. war die Halterung der Mk.22 eine Übergangsform. Die Haube beim Revell-Modell ist - wie bei der P-47 - wieder einmal zu groß geraten - zum Glück habe ich hier aber noch eine Zukei Mura P-47D mit drei Hauben (Early, Late Inglewood und Dallas) liegen - vielleicht passt eine von denen.

Supermarine Spitfire Mk.22

Gescratched wurde:

  • Flaps (im Bausatz eingefahren)
  • Cooler Flaps (im Bausatz eingefahren)
  • Elevators (im Bausatz in Neutralstellung)
  • Elevator Trimklappenanlenkung
  • Motor-Kühlerschläuche
  • Panzerplatte Cockpit hinten
  • Fahrwerkschacht
  • Fahrwerk verstärkt mit Messingrohr
  • Nietverbindungen auf Tragflächenoberseite prägen
  • Aires Cockpit
  • Flaps-Verstrebung
  • Kopfpanzerung
  • Gun-Bay-Deckel
  • Motorleitungen etc.
  • Kühlergitter (Unterflügel) mit Ätzteil-Lüftungsgitter aus dem 1:35 Panzerzubehör
  • Nietprägungen
  • Fahrwerksgelenke - Federbeine
  • Staurohr
  • Hispano-Cannons aus Messingrohr
  • [Die Neigungsanzeige Flaps war geplant. Hat sich dann leider aber doch nicht ergeben. Vielleicht rüste ich noch nach.]

Supermarine Spitfire Mk.22

Lackierung: Alclad Duraluminium, White Aluminum, Aluminium und diverse Lifecolor-Farben.

Bei diesem Projekt habe ich lediglich die schwarze Gangway und das Hoheitszeichen auf dem Ruder lackiert und im übrigen Decals eingesetzt. Auf eine Klarlackschicht habe ich verzichtet, um das Alclad-Finish nicht zu beeinträchtigen, dafür die Decals mit Pigmenten mattiert.

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Supermarine Spitfire Mk.22

 

Hans Dieter Merges,
www.f16fighter.de

Publiziert am 11. Dezember 2015

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