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Panther Ausf. A

von Mario Möhring (1:56 Italeri)

Panther Ausf. A

Auf der Suche nach Bausätzen und Zubehör für den 1:48 Bereich bin ich mehr durch Zufall auf diese Bausätze gestoßen. Es handelt sich zwar hierbei um die 28mm Wargamer Fraktion, aber das ist ja von den allbekannten 30mm nicht all zu weit entfernt. Neugierig geworden habe ich mir einiges zugelegt und werde am Schluss des Berichts noch näher auf das 28mm Zubehör eingehen. Dieser Bericht bezieht sich auf den gebotenen Inhalt und gebaut OOB. Verwendet wurde der Bausatz von Italeri, Panther Ausf. A in 1:56, Kit Nr: 15652. Hierbei handelt es sich wohl um eine Kooperation von Italeri und Warlord Games, wie es auf der Schachtel erkenntlich ist. Als Zugabe gibt es einen Pinsel, Kleber von Italeri und ein kleines Fläschchen Acrylfarbe von Vallejo. Warum dieses nun Iraki Sand für einen deutschen Panzer ist, entzieht sich meiner Kenntnis.

Panther Ausf. A

Panther Ausf. A

Im Karton befinden sich zwei Spritzlinge mit wenigen Teilen. Eine übersichtliche Bauanleitung sowie ein Decalbogen für ausreichend viele Fahrzeuge ohne genaueren Einsatzort. Zwei Bemalungsvorschläge befinden sich auf der Anleitung sowie in Farbe auf der Rückseite des Kartons. Für diesen Maßstab würde ich die Ausführung der Spritzgussteile als sehr gut bezeichnen. So ist z.B. das Zimmerit sehr gut wieder gegeben. Allerdings hat es Italeri auch an den vorderen Kettenschutzblechen angebracht, was aber wohl eher nicht dem Vorbild entspricht. An der Passgenauigkeit gibt es auch nichts Gravierendes zu bemängeln, es sind nur die Angussstellen zu versäubern und minimale Gussgrate zu entfernen.

Panther Ausf. A

Panther Ausf. A

Als Modellbauer habe ich doch einige Kritikpunkte, die ich hier erwähnen möchte. Die Kettensegmente sind sehr schön wiedergegeben. Nur an den Klebestellen, die ausgerechnet am Leit- und Antriebsrad liegen, wurde die Detaillierung vernachlässigt, was das Gesamtbild stört. Auch erwies sich der Zusammenbau von Kettensegmenten und Antriebsrad als etwas knifflig. Die Öffnung für das Bug MG ist etwas zu groß geraten und wird auch nicht vom MG beim Einbau verschlossen. Es fehlen die Gitter auf dem Motordeck, der geübte Modellbauer wird aber hier sicherlich eine Lösung finden. Ich hatte leider kein passendes Gewebe zur Hand, um dies zu ändern. Das Laufwerk ist natürlich stark vereinfacht wiedergegeben. Aufgrund der wenigen Teile und dessen Ausführung geht der Bau schnell von der Hand. Die Lackierung erfolgte wieder mit Revell Aqua Farben. Die anschließende Alterung erledigte ich mit diversen Vallejo Produkten. 

Panther Ausf. A

Panther Ausf. A

Fazit:

Für den Wargamer absolut empfehlenswert, nur wenige aber sehr gut detaillierte Teile. Für den Modellbauer gilt eigentlich das gleiche. Er muss natürlich Abstriche bei der Detaillierung machen. Man hat dafür aber noch Potential zum Verfeinern. Das fertige Modell nimmt nicht so viel Platz weg im Regal und ist mal was anderes. Es gibt schon reichlich Fahrzeuge und Figuren in diesem Maßstab. Der Bau und das Preis-Leistungs-Verhältnis haben mir Lust auf mehr gemacht.

Panther Ausf. A

Panther Ausf. A

Das Zubehör:

Da ich noch keine 28mm Figuren habe, musste erst einmal ein Tamiya 1:48 Soldat als Größenvergleich herhalten. Beginnen wir mit den Sandsäcken, Tamiya links, für meinen Geschmack etwas zu groß geraten, schlechter in der Formgebung. Rechts die Sandsäcke von Pegasus. Maßstäblich besser mit besserer Detaillierung und bereits vorlackiert. Hier würde ich Pegasus vorziehen. Links Tamiya Mauerstücke. Größe und Ausführung ist als gut zu bezeichnen. Rechts Pegasus Ziegelsteine klein und rot. Größe und Ausführung ebenfalls gut. Noch etwas in einer Blechdose durchschütteln, um die Kanten zu brechen, dann sind sie perfekt. Beide Bausätze zur Trümmergestaltung bestens geeignet.

Panther Ausf. A

Mario Möhring

Publiziert am 16. Juli 2016

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