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de Havilland Canada DHC-4 Caribou

N2225C, Greatland Air Cargo

von Johannes Wipauer (1:144 Amodel)

de Havilland Canada DHC-4 Caribou

Das Vorbild

De Havilland Canada wurde 1928 gegründet und man baute anfangs nur Produkte des britischen Stammhauses nach. Nach DHC-1 „Chipmunk“, DHC-2 „Beaver“ und DHC-3 „Otter“ war die DHC-4 „Caribou“ die erste Zweimotorige aus eigener Entwicklung.

Der Erstflug der Caribou war 1958, bis 1973 wurden 307 Stück hergestellt, die an die U.S. Army und Air Force sowie an die kanadischen Streitkräfte gingen. Einige Caribous wurden auch vom Militär in Australien, Indien und Spanien eingesetzt. Nach dem militärischen Einsatz landete die eine oder andere Caribou auch bei zivilen Betreibern. Einer davon war die in Alaska beheimatete „Greatland Air Cargo“, die 1995 gegründet wurden aber bereits 2001 den Betrieb einstellen musste (Quelle hier). Mindestens vier verschiedene Caribous wurden in diesem Zeitraum eingesetzt.  

Technische Daten aus Wikipedia

 

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Mein Modell

Der Bausatz 1468 von Amodel bietet zwei baubare Varianten an: eine australische RAAF-Maschine oder eine United Nations-Maschine ganz in Weiß, die auch das Deckelbild ziert und für mich der Kaufanreiz war. Leider konnte ich zum Vorbild dieser Variante überhaupt keine Angaben oder Bilder finden. Hat es die dann überhaupt so gegeben? Also für mich ein klares No Go, obwohl die Decals sehr hübsch aussehen. Dafür habe ich Bilder einiger anderer ziviler Maschinen im Netz gefunden. Die „Greatland Air Cargo“ wurde es aus zwei Gründen: keine komplizierte Bemalung mit Abklebeorgien, dafür ein originelles Logo, ein durch den Schnee stapfendes Rentier (= Caribou) mit dem Slogan „Making Tracks with your Freight“. Letzteres kommt in 1:144 zwar nicht mehr so richtig zur Geltung, aber mein Drucker kommt halt auch schon in die Jahre...

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Der Bausatz ist typisch für Amodel: was beim Plastik an Qualität fehlt, versucht man durch sehr schöne Decals und PE-Teile wettzumachen. Von den Decals habe ich nur die Stencils, die Panellines auf der Tragfläche und die rote Propellerwarnung am Rumpf verwenden können, beides aber super. Auch die PE-Teile sind sehr gut, vor allem jene für die Tragfläche. Die PE-Teile für die Fahrwerksklappen waren mir zu fummelig, da habe ich mit gezogenen Gussästen improvisiert. Auch bei den Antennen habe ich mich an den Vorbildfotos orientiert, die „N2225C“ ist gut dokumentiert bis zu ihrem endgültigen Aus durch einen Landeunfall im Jahr 2001. Wichtig: ausreichend Ballast in den Bug, das massive Leitwerk zieht sonst das Modell auf das nicht vorhandene Spornrad! 

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Johannes Wipauer

Publiziert am 19. April 2017

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