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MiG-21PFM Fishbed-F

von Thorsten Wieking (1:72 Zvezda)

MiG-21PFM Fishbed-F

Zur Geschichte der MiG-21 wurde schon vieles gesagt und noch mehr geschrieben, wie man auch in der MV Presseecke sehen kann. Aber eines sollte man vielleicht noch feststellen. Gibt man einem kleinen Kind im Kindergarten einen Stift und sagt "male mir einen Düsenjet".... das Ergebnis wird in vielen Fällen der MiG-21 ähneln. Zeitlos klassisches Design, das jedes Kind versteht. Dieses Modell hingegen würde ich nicht zwingend jedem Kind geben, zeigt sich doch unter seiner äußerst gefälligen Schale ein eher durchwachsener Kern.

MiG-21PFM Fishbed-F

Der erste Blick in den Kasten versprach ein detailliertes Modell, die Gravuren waren fein und versenkt, das Cockpit hatte sogar Seitenkonsolen an den Rumpfwänden und der Guß war bis auf ein paar wenige Sinkstellen sauber ausgeführt. Lediglich der etwas sparsam ausgefallene Bauplan stellte einen kleinen Dämpfer dar, vor allem, weil ein Flugzeugständer gezeigt wurde, der dem Modell leider nicht beilag. Insgesamt überwiegte jedoch der gute Eindruck...

MiG-21PFM Fishbed-F

MiG-21PFM Fishbed-F

...bis zu dem Moment, als das Cockpit in die Rumpfhälften sollte. In meiner Korrespondenz mit einem Freund und Modellbaukollegen fand ich folgende Aussage: "Die MIG-21 konnte ich gestern abend auch noch etwas weiterbringen.... soweit, dass ich kurz davor bin, das Cockpit rauszulassen und die Kanzel von innen zu lackieren. Miese Passung, dabei habe ich schon die Cockpitwanne zurechtgestutzt.. Nach viel Fluchen und nochmehr Zurechtstutzen fand die Cockpitwanne doch noch ihren Platz im Rumpf.

Während der Bauphase warf ich hin- und wieder einen Blick in das Verlinden Lock-On Heft zur MIG-21, nur um festzustellen, dass der Hauptfahrwerksschacht einiges an Arbeit bedeuten würden, wenn man ihn auf den Look des Originals hätte trimmen wollen. Auch bereitete mir das Türkisgrün (?) des Cockpits Sorgen, fiel mir doch keine passende Mischvariante mit Tamiyafarben ein. Am Ende löste ich das Problem ganz pragmatisch und erklärte das Cockpit zur Dark Zone, sprich, es wurde mit einem dunklen Farbton lackiert.

MiG-21PFM Fishbed-F

Nach Abschluß der üblichen Bauschritte, Verspachteln und Verschleifen einiger Sinkstellen und Klebenähte, wurde die Maschine mit Tamiyafarben lackiert. Zunächst folgte der aluminiumfarbene Hauptanstrich, eine Lage Future, dann die (durchsichtigen) Decals und zum Abschluß die grünen Tarnflecken freihand. Nach einer weiteren Lage Future konnte ich meine erste, sicherlich aber nicht meine letzte MiG-21 in die Vitrine stellen.

Thorsten Wieking

Publiziert am 05. September 2005

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