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Airbus A319-131

G-EUPA „Golden Dove“, British Airways

von Michael Bartnick (1:144 Revell)

Airbus A319-131

Hier stelle ich mein "güldenes Täubchen" vor, einen Airbus A319-100 aus dem Hause Revell im Maßstab 1:144. Als Vorbild für das Modell habe ich mir den A319-131 der British Airways mit dem Kennzeichen G-EUPA (MSN 1082) ausgesucht, ausgeliefert im Oktober 1999. Anlässlich der Olympischen Spiele 2012 in London wurden mehrere A319 der British Airways mit diesem speziellen Taubendesign versehen. Das Kunstwerk des Designers Pascal Anson war das Ergebnis eines Wettbewerbs mit dem Ziel, britische Talente im Vorfeld der Olympischen und Paralympischen Spiele zu fördern.

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Er wählte die Taube, weil sie nicht nur ein Symbol für Frieden war, sondern auch bei den antiken Olympischen Spielen als Bote verwendet wurde, um Berichte über die Spiele in abgelegene Dörfer zu senden, und der Vogel spielte auch eine Rolle bei olympischen Zeremonien wie bei den letzten Spielen in London im Jahr 1948. Die Sonderlackierung "Golden Dove" (auch "Olympic Dove") sollte ab Mai 2012 für den Zeitraum von etwa einem Jahr erhalten bleiben, letztendlich war das Flugzeug jedoch bis 2017 in diesem Outfit unterwegs.

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Beim Airbus A319 handelt es sich um eine verkürzte Version des Ursprungsmodells A320 und somit (nach dem A318) um das zweitkleinste Mitglied der populären A320-Familie. Nachdem das A319-Programm im Jahre 1993 aufgelegt wurde, erfolgte der Erstflug bereits zwei Jahre später im August 1995. Als Antrieb stehen optional die Triebwerke CFM56-5 und IAE V2500 zur Verfügung, letztere Variante findet sich hier am Modell.

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Die Ansammlung kleiner (...und kleinster!) Antennen und Sensoren entstand in Eigenregie
Die Ansammlung kleiner (...und kleinster!) Antennen und Sensoren entstand in Eigenregie

Dem Kenner wird vielleicht auch die am Boden normalerweise geöffnete, zweiteilige Klappe des Kabinendruck-Auslassventils (Tür Heckbereich rechts) auffallen - eine weitere kleine Zusatzbastelei
Dem Kenner wird vielleicht auch die am Boden normalerweise geöffnete, zweiteilige Klappe des Kabinendruck-Auslassventils (Tür Heckbereich rechts) auffallen - eine weitere kleine Zusatzbastelei

An den Tragflächen habe ich einige kleine Modifikationen durchgeführt - die Flaptrack-Fairings wurden allesamt etwas verkürzt und gerundet sowie an der jeweils äußeren eine kleine eckige "Platte" aufgesetzt. Die im Bausatz zu klein dimensionierten Winglets wurden gegen zwei Eigenbauten aus Plasticsheet ausgetauscht. Die zahlreichen Static Discharger entstanden mittels (grauen) Borsten einer Zahnbürste...

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Für die eher einfache, weil rundum einfarbige Lackierung wurde Revell Hellgrau 371 (RAL 7035 Lichtgrau) als Basisfarbe für Rumpf, Tragflächen, Höhenruder und Triebwerke verwendet.

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Wenn es auf Originalfotos bei manchen Lichtverhältnissen auch so wirken mag: Das Flugzeug war NICHT weiß, was im Zweifelsfall ganz deutlich an den tatsächlich weißen Bestandteilen des auflackierten Federkleides zu erkennen ist.

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Alu- und Metallflächen sind mit Testors-Metalizer und/oder Humbrol Metal-Cote erstellt. Positionsleuchten lediglich aufgemalt, Versiegelung wie bei mir üblich mit Bodenglänzer... Die Unterseite mit diversen Luken, Deckeln und sogar den angedeuteten Gummidichtungen der Wingroot-Fairing (Flügelkasten):

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Der verwendete Decalsatz stammte seinerzeit aus der ukrainischen Decalschmiede Bsmodelle, ist meines Wissens allerdings schon lange nicht mehr erhältlich. Sämtliche Wartungs- und sonstige Markierungen entnahm ich dem Revell-Basisbausatz sowie weiteren speziellen Detaillierungsbögen.

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Die bei diesen sonderlackierten Maschinen ausnahmsweise grauen Walkway-Markierungen auf den Traglächen wurden aus entsprechenden Decalstreifen von TL-Decals zusammengepuzzelt – immer schön zwischen dem weißen Gefieder getrennt... Cockpit- und Kabinenfenster sowie Türrahmen stammen von Authentic Airliners.

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Michael Bartnick

Publiziert am 31. Mai 2023

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