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Chinook HC.2

von Thomas Neuss (1:35 Trumpeter)

Das fertige Modell auf seinem Sockel.
Das fertige Modell auf seinem Sockel.

Zum Original

Der bekannte Transporthubschrauber begann seine Karriere schon vor knapp 50 Jahren und wird immer noch produziert – man kann also von einer Erfolgsstory sprechen.

Seinen Anfang nahm alles mit einer Ausschreibung der US Army Ende der 1950er Jahre, woraus 1962 die ersten Serienmaschinen hervorgingen, die in Vietnam in Form der CH-47A umfangreich eingesetzt wurden. Aus den Lehren des Vietnam-Krieges erfolgten verschiedene Modifikationen, die zur CH-47C und schließlich D führten, beide Typen wurden ein großer Exporterfolg.

So beschaffte auch die Royal Air Force Chinooks, geliefert ab 1980 als HC.1, technisch waren es CH-47C, die in den Folgejahren auf den D-Stand aufgerüstet wurden.

Das Cockpit wurde mit entsprechenden Kabeln versehen.
Das Cockpit wurde mit entsprechenden Kabeln versehen.

Nach der Bemalung, noch ohne Sitze.
Nach der Bemalung, noch ohne Sitze.

Das Modell

Das Trumpeter-Modell der Chinook gibt es in zwei Ausführungen, als „A“ und „D“, wobei bei der CH-47A leider nicht die korrekten Triebwerksgondeln beiliegen, hier hat Trumpeter es sich etwas einfach gemacht.

Als Ausgangsbasis für meine britische Chinook HC.2 diente die CH-47D, die ja im Großen und Ganzen dem Vorbild entsprach.

Das Modell ist in 1:35 natürlich ein riesiger Brocken und man muss sich genau überlegen, ob man in der heimischen Vitrine genügend Platz hat.

Außerdem hat der Bausatz seine Schwächen, besonders im Innenraum, so dass „aus der Schachtel“ gebaut lediglich eine Darstellung mit geschlossener Heckklappe sinnvoll ist. Soll diese offen dargestellt werden, fallen einige Extraarbeiten an, in welchem Umfang, muß natürlich jeder selbst entscheiden.

Die mangelnde Tiefe und Struktur wurde ausgeglichen.
Die mangelnde Tiefe und Struktur wurde ausgeglichen.

Aufwändig war der gut einsehbare Heckbereich.
Aufwändig war der gut einsehbare Heckbereich.

Ich persönlich habe mir den Innenraum vorgenommen und komplett neu aufgebaut, inklusive Sitzreihen, Spantengerüst und Verkleidungen der Wände.

Ebenso wurden außen an der Zelle die entsprechenden Änderungen vorgenommen, um eine britische Version entstehen zu lassen. Im Einzelnen waren dies der Bau der Sandfilter vor den Triebwerken und das Hinzufügen diverser Antennen, SatCom-Anlage, Winde, Scheibenwischeranlage und MG-Bewaffnung.

Einen detaillierten Baubericht hierzu wird es in einer der nächsten Ausgaben von ModellFan geben.

Chinook HC.2

Links Original, rechts nach Modifizierung
Links Original, rechts nach Modifizierung

Der Rumpf fertig zum Schließen, auch die Sitze entstanden im Eigenbau.
Der Rumpf fertig zum Schließen, auch die Sitze entstanden im Eigenbau.

Die britischen Abweichungen wurden berücksichtigt.
Die britischen Abweichungen wurden berücksichtigt.

Die Sandfilter entstanden im Eigenbau.
Die Sandfilter entstanden im Eigenbau.

Scheibenwischer, Antennen, etc., die letzten Bauschritte.
Scheibenwischer, Antennen, etc., die letzten Bauschritte.

Das Besatzungsmitglied entstand aus Figurenteilen und Magic Sculp, hier im Rohbau...
Das Besatzungsmitglied entstand aus Figurenteilen und Magic Sculp, hier im Rohbau...

...und fertig bemalt vor der Maschine.
...und fertig bemalt vor der Maschine.

Das Display erreicht eine beachtliche Größe.
Das Display erreicht eine beachtliche Größe.

Chinook HC.2

Chinook HC.2

Unverkennbar ein Transporthubschrauber.
Unverkennbar ein Transporthubschrauber.

Der Bau dieses Riesen hat mir wirklich Spaß gemacht, und einmal fertig gestellt ist das Modell schon eindrucksvoll, allerdings werde ich mich nun wieder etwas weniger aufwändigen Projekten zuwenden.

So, ich hoffe, euch gefällts.

Thomas Neuss

Publiziert am 11. September 2006

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